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17 Prophetische Bücher
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5 Geschichtsbücher

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P T G 60 1. Petrus
P T G 61 2. Petrus
P T G 62 1. Johannes
P T G 63 2. Johannes
P T G 64 3. Johannes
P T G 65 Judas
P T G 66 Offenbarung

Josua

Inhaltsübersicht I
Inhaltsübersicht II

Teil 1: Landeinnahme (1-12)

Kapitel 1

1 Und es geschah nach dem Tode Moses, des Knechtes Jahwes, da sprach Jahwe zu Josua {Josua bedeutet "Heil, Rettung".} {S. die Anm. zu 2. Mose 17,9.}, dem Sohne Nuns, dem Diener Moses, und sagte:10 Und Josua gebot den Vorstehern des Volkes und sprach: 12 Und zu den Rubenitern und zu den Gaditern und zu dem halben Stamme Manasse sprach Josua und sagte:16 Und sie antworteten Josua und sprachen:

Kapitel 2

Von Sieg zu Sieg: Jericho / Rahab (2,1ff)

1 Und Josua, der Sohn Nuns, sandte von Sittim heimlich zwei Männer als Kundschafter aus und sprach: Gehet, besehet das Land und Jericho. Und sie gingen hin und kamen in das Haus einer Hure, namens Rahab; und sie legten sich daselbst nieder.2 Und es wurde dem König von Jericho berichtet und gesagt: Siehe, es sind in dieser Nacht Männer von den Kindern Israel hierhergekommen, um das Land zu erforschen.3 Da sandte der König von Jericho zu Rahab und liess ihr sagen: Führe die Männer heraus, die zu dir gekommen, die in dein Haus eingekehrt sind; denn sie sind gekommen, um das ganze Land zu erforschen.4 Das Weib aber nahm die zwei Männer und verbarg sie. Und sie sprach: Allerdings sind die Männer zu mir gekommen, aber ich wusste nicht, woher sie waren;5 und als das Tor beim Dunkelwerden geschlossen werden sollte, da gingen die Männer hinaus; ich weiss nicht, wohin die Männer gegangen sind. Jaget ihnen eilends nach, denn ihr werdet sie erreichen.6 Sie hatte sie aber auf das Dach hinaufgeführt und unter Flachsstengel versteckt, die sie sich auf dem Dache aufgeschichtet {O. ausgebreitet.} hatte.7 Und die Männer jagten ihnen nach, des Weges zum Jordan, nach den Furten hin {O. bis zu den Furten.}; und man schloss das Tor, sobald die, welche ihnen nachjagten, hinaus waren.8 Und ehe sie sich niederlegten, stieg sie zu ihnen auf das Dach hinauf9 und sprach zu den Männern: Ich weiss, dass Jahwe euch das Land gegeben hat, und dass euer Schrecken auf uns gefallen ist, und dass alle Bewohner des Landes vor euch verzagt sind.10 Denn wir haben gehört, dass Jahwe die Wasser des Schilfmeeres vor euch ausgetrocknet hat, als ihr aus Ägypten zoget, und was ihr den beiden Königen der Amoriter getan, die jenseit des Jordan waren, dem Sihon und dem Og, die ihr verbannt habt.11 Und wir hörten es, und unser Herz zerschmolz, und es blieb kein Mut mehr vor euch in irgend einem Menschen; denn Jahwe, euer Gott, ist Gott im Himmel oben und auf der Erde unten.12 Und nun schwöret mir doch bei Jahwe, weil ich Güte an euch erwiesen habe, dass auch ihr an meines Vaters Hause Güte erweisen werdet; und gebet mir ein zuverlässiges Zeichen,13 und lasset meinen Vater und meine Mutter und meine Brüder und meine Schwestern und alle ihre Angehörigen am Leben und errettet unsere Seelen vom Tode {O. dass ihr meinen Vater... am Leben lassen und unsere Seelen vom Tode erretten werdet.}!14 Und die Männer sprachen zu ihr: Unsere Seele soll an eurer Statt sterben, wenn ihr diese unsere Sache nicht verratet; und es soll geschehen, wenn Jahwe uns das Land gibt, so werden wir Güte und Treue {Eig. Wahrheit.} an dir erweisen.15 Da liess sie sie an einem Seile durch das Fenster hinunter; denn ihr Haus war in der Stadtmauer {Eig. in der Wand der Stadtmauer.}, und sie wohnte in der Stadtmauer.16 Und sie sprach zu ihnen: Gehet in das Gebirge, damit die Nachjagenden euch nicht treffen; und verberget euch daselbst drei Tage, bis die Nachjagenden zurückgekehrt sind, und danach gehet eures Weges.17 Und die Männer sprachen zu ihr: Wir werden dieses deines Eides ledig sein, den du uns hast schwören lassen:18 Siehe, wenn wir in das Land kommen, so sollst du diese Schnur von Karmesinfaden in das Fenster binden, durch welches du uns heruntergelassen hast, und sollst deinen Vater und deine Mutter und deine Brüder und das ganze Haus deines Vaters zu dir ins Haus versammeln;19 und es soll geschehen, wer irgend aus der Tür deines Hauses auf die Strasse gehen wird, dessen Blut sei auf seinem Haupte, und wir werden unseres Eides ledig sein. Jeder aber, der bei dir im Hause sein wird, dessen Blut sei auf unserem Haupte, wenn Hand an ihn gelegt wird.20 Und wenn du diese unsere Sache verrätst, so werden wir deines Eides ledig sein, den du uns hast schwören lassen.21 Und sie sprach: Nach euren Worten, also sei es! Und sie entliess sie, und sie gingen weg. Und sie band die Karmesinschnur ins Fenster.22 Und sie gingen weg und kamen in das Gebirge und blieben daselbst drei Tage, bis die Nachjagenden zurückgekehrt waren. Und die Nachjagenden suchten sie auf dem ganzen Wege und fanden sie nicht.23 Und die beiden Männer kehrten zurück und stiegen von dem Gebirge herab, und sie gingen hinüber und kamen zu Josua, dem Sohne Nuns; und sie erzählten ihm alles, was ihnen begegnet war.24 Und sie sprachen zu Josua: Jahwe hat das ganze Land in unsere Hand gegeben, und auch sind alle Bewohner des Landes vor uns verzagt.

Kapitel 3

1 Da machte sich Josua des Morgens früh auf, und sie brachen auf von Sittim und kamen an den Jordan, er und alle Kinder Israel; und sie rasteten daselbst, ehe sie hinüberzogen.2 Und es geschah am Ende von drei Tagen, da gingen die Vorsteher mitten durch das Lager,3 und sie geboten dem Volke und sprachen: Sobald ihr die Lade des Bundes Jahwes, eures Gottes, sehet, und die Priester, die Leviten, sie tragen, dann sollt ihr von eurem Orte aufbrechen und ihr nachfolgen.4 Doch soll zwischen euch und ihr eine Entfernung sein bei zweitausend Ellen an Mass. Ihr sollt ihr nicht nahen, auf dass ihr den Weg wisset, auf dem ihr gehen sollt; denn ihr seid des Weges früher nicht gezogen.5 Und Josua sprach zu dem Volke: Heiliget euch; denn morgen wird Jahwe in eurer Mitte Wunder tun.6 Und Josua sprach zu den Priestern und sagte: Nehmet die Lade des Bundes auf und ziehet vor dem Volke hinüber. Und sie nahmen die Lade des Bundes auf und zogen vor dem Volke her.7 Und Jahwe sprach zu Josua: An diesem Tage will ich beginnen, dich in den Augen von ganz Israel gross zu machen, damit sie wissen, dass, so wie ich mit Mose gewesen bin, ich mit dir sein werde.8 Und du sollst den Priestern, welche die Lade des Bundes tragen, gebieten und sprechen: Wenn ihr an den Rand des Wassers des Jordan kommet, so bleibet im Jordan stehen.9 Und Josua sprach zu den Kindern Israel: Tretet herzu und höret die Worte Jahwes, eures Gottes!10 Und Josua sprach: Hieran sollt ihr wissen, dass der lebendige Gott {El.} in eurer Mitte ist, und dass er die Kanaaniter und die Hethiter und die Hewiter und die Perisiter und die Girgasiter und die Amoriter und die Jebusiter gewisslich vor euch austreiben wird.11 Siehe, die Lade des Bundes des Herrn der ganzen Erde zieht vor euch her in den Jordan.12 Und nun nehmet euch zwölf Männer aus den Stämmen Israels, je einen Mann für den {O. vom.} Stamm.13 Und es wird geschehen, wenn die Fusssohlen der Priester, welche die Lade Jahwes, des Herrn der ganzen Erde, tragen, in den Wassern des Jordan ruhen, so werden die Wasser des Jordan, die von oben herabfliessenden Wasser, abgeschnitten werden, und sie werden stehen bleiben wie ein Damm.14 Und es geschah, als das Volk aus seinen Zelten aufbrach, um über den Jordan zu ziehen, indem die Priester die Lade des Bundes vor dem Volke hertrugen,15 und sobald die Träger der Lade an den Jordan kamen, und die Füsse der Priester, welche die Lade trugen, in den Rand des Wassers tauchten, - der Jordan aber ist voll über alle seine Ufer die ganze Zeit der Ernte hindurch, -16 da blieben die von oben herabfliessenden Wasser stehen; sie richteten sich auf wie ein Damm, sehr fern, bei Adam, der Stadt, die seitwärts von Zarethan liegt; und die nach dem Meere der Ebene {H. Araba; vergl. die Anm. zu 5. Mose 1,1.}, dem Salzmeere, hinabfliessenden wurden völlig abgeschnitten. Und das Volk zog hindurch, Jericho gegenüber.17 Und die Priester, welche die Lade des Bundes Jahwes trugen, standen festen Fusses auf dem Trockenen in der Mitte des Jordan; und ganz Israel zog auf dem Trockenen hinüber, bis die ganze Nation vollends über den Jordan gegangen war.

Kapitel 4

1 Und es geschah, als die ganze Nation vollends über den Jordan gezogen war, da sprach Jahwe zu Josua und sagte:2 Nehmet euch aus dem Volke zwölf Männer, je einen Mann aus einem Stamme,3 und gebietet ihnen und sprechet: Hebet euch auf von hier, aus der Mitte des Jordan, von dem Standorte, wo die Füsse der Priester festgestanden haben, zwölf Steine; und bringet sie mit euch hinüber und leget sie nieder in dem Nachtlager, wo ihr diese Nacht übernachten werdet.4 Und Josua rief die zwölf Männer, die er aus den Kindern Israel bestellt hatte, je einen Mann aus einem Stamme.5 Und Josua sprach zu ihnen: Gehet hinüber, vor die Lade Jahwes, eures Gottes, in die Mitte des Jordan, und hebet euch ein jeder einen Stein auf seine Schulter, nach der Zahl der Stämme der Kinder Israel,6 damit dies ein Zeichen unter euch sei. Wenn eure Kinder künftig fragen und sprechen: Was bedeuten euch diese Steine?7 so sollt ihr zu ihnen sagen: dass {O. weil.} die Wasser des Jordan vor der Lade des Bundes Jahwes abgeschnitten wurden; als sie durch den Jordan ging, wurden die Wasser des Jordan abgeschnitten. Und diese Steine sollen für die Kinder Israel zum Gedächtnis sein ewiglich.8 Und die Kinder Israel taten also, wie Josua geboten hatte, und hoben zwölf Steine auf aus der Mitte des Jordan, so wie Jahwe zu Josua geredet hatte, nach der Zahl der Stämme der Kinder Israel; und sie brachten sie mit sich in das Nachtlager hinüber und legten sie daselbst nieder.9 Und zwölf Steine richtete Josua auf in der Mitte des Jordan, an der Stelle, wo die Füsse der Priester gestanden hatten, welche die Lade des Bundes trugen; und sie sind daselbst bis auf diesen Tag.10 Und die Priester, welche die Lade trugen, blieben in der Mitte des Jordan stehen, bis alles vollendet war, was Jahwe dem Josua geboten hatte, zu dem Volke zu reden, nach allem, was Mose dem Josua geboten hatte. Und das Volk eilte und zog hinüber.11 Und es geschah, als das ganze Volk vollends hinübergezogen war, da zogen die Lade Jahwes und die Priester angesichts des Volkes hinüber.12 Und die Kinder Ruben und die Kinder Gad und der halbe Stamm Manasse zogen gerüstet vor den Kindern Israel her, wie Mose zu ihnen geredet hatte.13 Bei 40000 zum Heere {O. zum Kriege.} Gerüstete zogen sie vor Jahwe her zum Streit in die Ebenen von Jericho.14 An selbigem Tage machte Jahwe den Josua gross in den Augen von ganz Israel; und sie fürchteten ihn, wie sie Mose gefürchtet hatten, alle Tage seines Lebens.15 Und Jahwe sprach zu Josua und sagte:16 Gebiete den Priestern, welche die Lade des Zeugnisses tragen, dass sie aus dem Jordan heraufsteigen.17 Und Josua gebot den Priestern und sprach: Steiget aus dem Jordan herauf!18 Und es geschah, als die Priester, welche die Lade des Bundes Jahwes trugen, aus der Mitte des Jordan heraufstiegen, als die Fusssohlen der Priester sich abgerissen hatten auf das Trockene, da kehrten die Wasser des Jordan an ihren Ort zurück, und sie flossen wie früher über alle seine Ufer.19 Und das Volk stieg aus dem Jordan herauf am Zehnten des ersten Monats; und sie lagerten sich in Gilgal an der Ostgrenze von Jericho.20 Und jene zwölf Steine, die sie aus dem Jordan genommen hatten, richtete Josua zu Gilgal auf.21 Und er sprach zu den Kindern Israel und sagte: Wenn eure Kinder künftig ihre Väter fragen und sprechen: Was bedeuten diese Steine? -22 so sollt ihr es euren Kindern kundtun und sprechen: Auf trockenem Boden ist Israel durch diesen Jordan gezogen.23 Denn Jahwe, euer Gott, hat die Wasser des Jordan vor euch ausgetrocknet, bis ihr hinübergezogen waret, so wie Jahwe, euer Gott, mit dem Schilfmeere tat, das er vor uns austrocknete, bis wir hinübergezogen waren:24 damit alle Völker der Erde die Hand Jahwes erkennten, dass sie stark ist; damit ihr Jahwe, euren Gott, fürchtet alle Tage.

Kapitel 5

1 Und es geschah, als alle Könige der Amoriter, die diesseit des Jordan westwärts, und alle Könige der Kanaaniter, die am Meere waren, hörten, dass Jahwe die Wasser des Jordan vor den Kindern Israel ausgetrocknet hatte, bis wir {Nach and. Lesart: sie.} hinübergezogen waren, da zerschmolz ihr Herz, und es war kein Mut mehr in ihnen vor den Kindern Israel.2 In selbiger Zeit sprach Jahwe zu Josua: Mache dir Steinmesser {And. üb.: scharfe Messer.} und beschneide wiederum die Kinder Israel zum zweiten Male.3 Und Josua machte sich Steinmesser und beschnitt die Kinder Israel am Hügel Araloth {d.h. der Vorhäute.}.4 Und dies ist die Sache, warum Josua sie beschnitt: Das ganze Volk, das aus Ägypten gezogen war, die Männlichen, alle Kriegsleute, waren in der Wüste gestorben, auf dem Wege, als sie aus Ägypten zogen.5 Denn das ganze Volk, welches auszog, war beschnitten; aber das ganze Volk, das in der Wüste geboren war, auf dem Wege, als sie aus Ägypten zogen, hatte man nicht beschnitten.6 Denn die Kinder Israel wanderten vierzig Jahre in der Wüste, bis die ganze Nation der Kriegsleute, die aus Ägypten gezogen, aufgerieben war, welche nicht gehört hatten auf die Stimme Jahwes, denen Jahwe geschworen hatte, sie das Land nicht sehen zu lassen, welches Jahwe ihren Vätern geschworen hatte, uns zu geben, ein Land, das von Milch und Honig fliesst.7 Und ihre Söhne, die er an ihrer Statt aufkommen liess, diese beschnitt Josua; denn sie hatten Vorhaut, weil man sie auf dem Wege nicht beschnitten hatte.8 Und es geschah, als die ganze Nation vollends beschnitten war, da blieben sie an ihrem Orte im Lager, bis sie heil waren.9 Und Jahwe sprach zu Josua: Heute habe ich die Schande Ägyptens von euch abgewälzt. Und man gab selbigem Orte den Namen Gilgal {Abwälzung.} bis auf diesen Tag.10 Und die Kinder Israel lagerten in Gilgal; und sie feierten das Passah am vierzehnten Tage des Monats, am Abend, in den Ebenen von Jericho.11 Und sie assen am anderen Tage nach dem Passah von dem Erzeugnis {O. Getreide.} des Landes, ungesäuertes Brot und geröstete Körner, an diesem selbigen Tage.12 Und das Man hörte auf am anderen Tage, als sie von dem Erzeugnis {O. Getreide.} des Landes assen, und es gab für die Kinder Israel kein Man mehr; und sie assen von dem Ertrage des Landes Kanaan in jenem Jahre.13 Und es geschah, als Josua bei Jericho war, da erhob er seine Augen auf und sah: und siehe, ein Mann stand vor ihm, und sein Schwert gezückt in seiner Hand. Und Josua ging auf ihn zu und sprach zu ihm: Bist du für uns oder für unsere Feinde {O. Gehörst du zu uns oder zu unseren Feinden?.}?14 Und er sprach: Nein, sondern als der Oberste des Heeres Jahwes bin ich {O. sondern ich bin der Oberste... , ich bin.} jetzt gekommen. Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde und huldigte {Anderswo: sich niederwerfen, anbeten.} ihm und sprach zu ihm: Was redet mein Herr zu seinem Knechte?15 Und der Oberste des Heeres Jahwes sprach zu Josua: Ziehe deinen Schuh aus von deinem Fusse; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig! Und Josua tat also.

Kapitel 6

1 Und Jericho hatte seine Tore geschlossen und war verriegelt vor den Kindern Israel; niemand kam heraus, und niemand ging hinein.2 Und Jahwe sprach zu Josua: 6 Und Josua, der Sohn Nuns, rief die Priester und sprach zu ihnen: Nehmet die Lade des Bundes auf, und sieben Priester sollen sieben Hallposaunen vor der Lade Jahwes hertragen.7 Und er sprach zu dem Volke: Gehet hin und umziehet die Stadt; und die Gerüsteten sollen vor der Lade Jahwes hergehen.8 Und es geschah, als Josua zu dem Volke geredet hatte, da zogen die sieben Priester hin, welche die sieben Hallposaunen vor Jahwe hertrugen, und stiessen in die Posaunen; und die Lade des Bundes Jahwes folgte hinter ihnen.9 Und die Gerüsteten zogen vor den Priestern her, welche in die Posaunen stiessen, und der Nachzug ging hinter der Lade her, indem sie {d.h. die Priester.} fort und fort in die Posaunen stiessen.10 Und Josua hatte dem Volke geboten und gesagt: Ihr sollt kein Geschrei erheben und eure Stimme nicht hören lassen, und kein Wort soll aus eurem Munde gehen; bis zu dem Tage, da ich zu euch sage: Erhebet ein Geschrei! dann sollt ihr ein Geschrei erheben.11 Und die Lade Jahwes umzog die Stadt, einmal rings um sie her; und sie kamen in das Lager und übernachteten im Lager.12 Und Josua machte sich des Morgens früh auf, und die Priester trugen die Lade Jahwes.13 Und die sieben Priester, welche die sieben Hallposaunen vor der Lade Jahwes hertrugen, gingen fort und fort und stiessen in die Posaunen; und die Gerüsteten zogen vor ihnen her, und der Nachzug ging hinter der Lade Jahwes her, indem sie {d.h. die Priester.} fort und fort in die Posaunen stiessen.14 Und sie umzogen die Stadt am zweiten Tage einmal und kehrten in das Lager zurück. Also taten sie sechs Tage.15 Und es geschah am siebten Tage, da machten sie sich früh auf, beim Aufgang der Morgenröte, und umzogen die Stadt nach dieser Weise siebenmal; nur an selbigem Tage umzogen sie die Stadt siebenmal.16 Und es geschah beim siebten Male, als die Priester in die Posaunen stiessen, da sprach Josua zu dem Volke: Erhebet ein Geschrei! denn Jahwe hat euch die Stadt gegeben.17 Und die Stadt, sie und alles, was darin ist, soll dem Jahwe ein Bann {S. die Vorrede.} sein; nur Rahab, die Hure, soll am Leben bleiben, sie und alle, die bei ihr im Hause sind, weil sie die Boten versteckt hat, die wir ausgesandt haben.18 Ihr aber, hütet euch nur vor dem Verbannten, damit ihr nicht verbannet und doch von dem Verbannten nehmet und das Lager Israels zum Banne machet und es in Trübsal bringet.19 Und alles Silber und Gold, samt den ehernen und eisernen Geräten, soll Jahwe heilig sein: in den Schatz Jahwes soll es kommen.20 Und das Volk erhob ein Geschrei, und sie stiessen in die Posaunen. Und es geschah, als das Volk den Schall der Posaunen hörte, und als das Volk ein grosses Geschrei erhob, da stürzte die Mauer an ihrer Stelle ein, und das Volk stieg in die Stadt hinein, ein jeder gerade vor sich hin, und sie nahmen die Stadt ein.21 Und sie verbannten alles, was in der Stadt war, vom Manne bis zum Weibe, vom Knaben bis zum Greise, und bis zu den Rindern und Schafen {Eig. dem Kleinvieh.} und Eseln, mit der Schärfe des Schwertes. -22 Und Josua sprach zu den beiden Männern, die das Land ausgekundschaftet hatten: Gehet in das Haus der Hure, und führet das Weib und alle ihre Angehörigen von dannen heraus, wie ihr es ihr geschworen habt.23 Da gingen die Jünglinge, die Kundschafter, hinein und führten Rahab und ihren Vater und ihre Mutter und ihre Brüder und alle ihre Angehörigen hinaus: alle ihre Geschlechter führten sie hinaus; und sie liessen sie ausserhalb des Lagers Israels. -24 Und die Stadt und alles, was darin war, verbrannten sie mit Feuer; nur das Silber und das Gold und die ehernen und die eisernen Geräte legten sie in den Schatz des Hauses Jahwes. -25 So liess Josua Rahab, die Hure, und das Haus ihres Vaters und alle ihre Angehörigen am Leben; und sie hat in der Mitte Israels gewohnt bis auf diesen Tag, weil sie die Boten versteckte, welche Josua abgesandt hatte, um Jericho auszukundschaften.26 Und Josua schwur {Eig. beschwor, d.h. verpflichtete das Volk durch einen Eid.} in selbiger Zeit und sprach: Verflucht vor Jahwe sei der Mann, der sich aufmachen und diese Stadt Jericho bauen wird! Mit seinem {O. Um den Preis seines.} Erstgeborenen wird er ihren Grund legen und mit seinem {O. Um den Preis seines.} Jüngsten ihre Tore aufstellen. - {Vergl. 1. Kön. 16,34.}27 Und Jahwe war mit Josua, und sein Ruf verbreitete sich durch das ganze Land.

Kapitel 7

Niederlage bei Ai - Achans Diebstahl (7,1ff)

1 Aber {ELB:'Und...'.} die Kinder Israel begingen Untreue an dem Verbannten; und Achan, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, vom Stamme Juda, nahm von dem Verbannten; und der Zorn Jahwes entbrannte wider die Kinder Israel. -
2 Und Josua sandte Männer von Jericho nach Ai {Ai. 'Ruinenhügel'.}, das bei Beth-Awen, östlich von Bethel, liegt, und sprach zu ihnen und sagte: Und die Männer gingen hinauf und kundschafteten Ai aus.3 Und sie kehrten zu Josua zurück und sprachen zu ihm: 4 Da zogen von dem Volke bei dreitausend Mann dort hinauf; aber sie flohen vor den Männern von Ai;5 und die Männer von Ai erschlugen von ihnen bei 36 Mann, und sie jagten ihnen nach vor dem Tore bis Schebarim und schlugen sie am Abhange. Da zerschmolz das Herz des Volkes und wurde wie Wasser.
6 Und Josua zerriss seine Kleider und fiel vor der Lade Jahwes auf sein Angesicht zur Erde bis an den Abend, er und die Ältesten von Israel, und sie warfen Staub auf ihre Häupter.7 Und Josua sprach: 10 Da sprach Jahwe zu Josua: 16 Und Josua machte sich des Morgens früh auf und liess Israel herzutreten nach seinen Stämmen; und es ward getroffen der Stamm Juda.17 Und er liess die Geschlechter Judas herzutreten; und er traf das Geschlecht der Sarchiter. Und er liess das Geschlecht der Sarchiter herzutreten nach den Männern; und es ward getroffen Sabdi.18 Und er liess sein Haus herzutreten nach den Männern; und es ward getroffen Achan, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, vom Stamme Juda.19 Und Josua sprach zu Achan: 20 Und Achan antwortete Josua und sprach: 22 Und Josua sandte Boten hin, und sie liefen zum Zelte; und siehe, er {d.h. der Mantel.} war in seinem Zelte vergraben und das Silber darunter.23 Und sie nahmen es aus dem Innern des Zeltes und brachten es zu Josua und zu allen Kindern Israel, und sie legten es vor Jahwe hin.24 Da nahm Josua, und ganz Israel mit ihm, Achan, den Sohn Serachs, und das Silber und den Mantel und die goldene Stange, und seine Söhne und seine Töchter, und seine Rinder und seine Esel und sein Kleinvieh, und sein Zelt und alles, was er hatte, und sie brachten sie hinauf in das Tal Achor {Achor. heisst Betrübnis, Ärger.}.25 Und Josua sprach: Und ganz Israel steinigte ihn, und sie verbrannten sie mit Feuer und bewarfen sie mit Steinen;26 und sie errichteten einen grossen Steinhaufen über ihm, der bis auf diesen Tag da ist. Und Jahwe wandte sich von der Glut seines Zornes. Darum gab man jenem Orte den Namen Tal Achor {Trübsal, Unglück.} bis auf diesen Tag.

Kapitel 8

Von Sieg zu Sieg: Ai (8,1ff)

1 Und Jahwe sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und erschrick nicht! Nimm alles Kriegsvolk mit dir und mache dich auf, ziehe hinauf nach Ai. Siehe, ich habe den König von Ai und sein Volk und seine Stadt und sein Land in deine Hand gegeben.2 Und du sollst an Ai und an seinem König tun, so wie du an Jericho und an seinem König getan hast; jedoch seine Beute und sein Vieh dürft ihr für euch plündern. Lege dir einen Hinterhalt gegen die Stadt, in ihren Rücken.3 Da machte sich Josua mit allem Kriegsvolk auf, um nach Ai hinaufzuziehen. Und Josua wählte 30000 Mann aus, streitbare Männer, und sandte sie ab bei der Nacht.4 Und er gebot ihnen und sprach: Sehet, ihr sollt den Hinterhalt bilden gegen die Stadt, im Rücken der Stadt; entfernet euch nicht allzuweit von der Stadt, sondern seid alle bereit.5 Und ich und alles Volk, das bei mir ist, wir wollen uns der Stadt nähern; und es soll geschehen, wenn sie herauskommen, uns entgegen, wie das erste Mal, so wollen wir vor ihnen fliehen.6 Und sie werden herausziehen hinter uns her, bis wir sie von der Stadt abgerissen haben; denn sie werden sagen: Sie fliehen vor uns wie das erste Mal! und wir wollen vor ihnen fliehen.7 Dann sollt ihr euch aus dem Hinterhalt aufmachen und die Stadt in Besitz nehmen; und Jahwe, euer Gott, wird sie in eure Hand geben.8 Und es soll geschehen, wenn ihr die Stadt eingenommen habt, so sollt ihr die Stadt mit Feuer anzünden; nach dem Worte Jahwes sollt ihr tun. Sehet, ich habe es euch geboten. -9 Und Josua sandte sie ab, und sie zogen in den Hinterhalt und hielten zwischen Bethel und Ai, westlich von Ai. Und Josua brachte jene Nacht in der Mitte des Volkes zu.10 Und Josua machte sich des Morgens früh auf und musterte das Volk; und er zog hinauf, er und die Ältesten von Israel, vor dem Volke her nach Ai.11 Und alles Kriegsvolk, das bei ihm war, zog hinauf und rückte heran, und sie kamen der Stadt gegenüber; und sie lagerten sich nördlich von Ai, und das Tal war zwischen ihm und Ai.12 Er hatte aber bei fünftausend Mann genommen und sie als Hinterhalt zwischen Bethel und Ai gelegt, westlich von der Stadt.13 Und so stellten sie das Volk auf, das ganze Lager, das nördlich von der Stadt war, und dessen Hinterhalt westlich von der Stadt; und Josua zog in selbiger Nacht mitten in das Tal.14 Und es geschah, als der König von Ai es sah, da eilten die Männer der Stadt und machten sich früh auf und zogen hinaus, Israel entgegen zum Streit, er und all sein Volk, an den bestimmten Ort, vor {d.h. östlich von.} der Ebene {H. Araba, wie Kap. 3,16; so auch Kap. 11,2. 16; 12,1. 3. 8; 18,18.}. Er wusste aber nicht, dass ihm im Rücken der Stadt ein Hinterhalt gelegt war.15 Und Josua und ganz Israel liessen sich vor ihnen schlagen und flohen des Weges zur Wüste.16 Da wurde das ganze Volk, das in der Stadt war, zusammengerufen, um ihnen nachzujagen; und sie jagten Josua nach und wurden von der Stadt abgerissen.17 Und es blieb kein Mann in Ai und Bethel übrig, der nicht hinter Israel her ausgezogen wäre; und sie liessen die Stadt offen und jagten Israel nach.18 Da sprach Jahwe zu Josua: Strecke den Spiess, der in deiner Hand ist, gegen Ai aus; denn ich will es in deine Hand geben. Und Josua streckte den Spiess, der in seiner Hand war, gegen die Stadt aus.19 Und der Hinterhalt machte sich eilends von seinem Orte auf und lief, als er seine Hand ausstreckte, und sie kamen in die Stadt und nahmen sie ein; und sie eilten und zündeten die Stadt mit Feuer an.20 Und die Männer von Ai wandten sich um und sahen, und siehe, der Rauch der Stadt stieg gen Himmel empor; und sie hatten keine Kraft, dahin noch dorthin zu fliehen. Denn das Volk, das nach der Wüste hin geflohen war, wandte sich um gegen die Nachjagenden.21 Denn als Josua und ganz Israel sahen, dass der Hinterhalt die Stadt eingenommen hatte, und dass der Rauch der Stadt emporstieg, da kehrten sie um und schlugen die Männer von Ai.22 Jene aber zogen aus der Stadt ihnen entgegen, so dass sie mitten zwischen Israel waren, die einen von hierher und die anderen von dorther. Und sie schlugen sie, bis ihnen kein Entronnener oder Entkommener übrigblieb.23 Und den König von Ai griffen sie lebendig und brachten ihn zu Josua.24 Und es geschah, als Israel das Würgen aller Bewohner von Ai auf dem Felde, in der Wüste, wo sie ihnen nachgejagt waren, beendigt hatte, und sie alle durch die Schärfe des Schwertes gefallen, bis sie aufgerieben waren, da kehrte ganz Israel um nach Ai, und sie schlugen es mit der Schärfe des Schwertes.25 Und alle an selbigem Tage Gefallenen, sowohl Männer als Weiber, waren zwölftausend, alle Leute von Ai.26 Und Josua zog seine Hand, die er mit dem Spiesse ausgestreckt hatte, nicht zurück, bis man alle Bewohner von Ai vertilgt {Eig. verbannt. So auch Kap. 10,1.} hatte.27 Nur das Vieh und die Beute jener Stadt plünderte Israel für sich, nach dem Worte Jahwes, das er dem Josua geboten hatte.28 Und Josua verbrannte Ai und machte es zu einem ewigen Trümmerhaufen, bis auf diesen Tag.29 Und den König von Ai liess er an einen Baum {W. an das Holz.} hängen bis zur Abendzeit {Vergl. 5. Mose 21,22. 23.}; und beim Untergang der Sonne gebot Josua, und sie nahmen seinen Leichnam von dem Baume herab und warfen ihn an den Eingang des Stadttores und errichteten einen grossen Steinhaufen über ihm, der bis auf diesen Tag da ist.30 Damals baute Josua dem Jahwe, dem Gott Israels, einen Altar auf dem Berge Ebal,31 so wie Mose, der Knecht Jahwes, den Kindern Israel geboten hatte, wie im Buche des Gesetzes Moses geschrieben ist, einen Altar von ganzen Steinen, über die man kein Eisen geschwungen hatte. Und sie opferten darauf dem Jahwe Brandopfer und schlachteten Friedensopfer.32 Und er schrieb daselbst auf die Steine eine Abschrift des Gesetzes Moses, welches er vor den Kindern Israel geschrieben hatte.33 Und ganz Israel und seine Ältesten und Vorsteher und seine Richter standen an dieser und an jener Seite der Lade, den Priestern, den Leviten, gegenüber, welche die Lade des Bundes Jahwes trugen, der Fremdling wie der Eingeborene, die eine Hälfte gegen den Berg Gerisim hin und die andere Hälfte gegen den Berg Ebal hin, wie Mose, der Knecht Jahwes, im Anfang geboten hatte, das Volk Israel zu segnen {O. geboten hatte, das Volk Israel im Anfang zu segnen.}.34 Und danach las er alle Worte des Gesetzes, den Segen und den Fluch, nach allem, was im Buche des Gesetzes geschrieben ist.35 Es war kein Wort von allem, was Mose geboten hatte, das Josua nicht der ganzen Versammlung Israels vorlas, samt den Weibern und den Kindern und dem Fremdling, der in ihrer Mitte wandelte.

Kapitel 9

Von Sieg zu Sieg: Gibeon (9,1ff)

1 Und es geschah, als alle die Könige es hörten, die diesseit des Jordan waren, auf dem Gebirge und in der Niederung {Vergl. 5. Mose 1,7. So auch Jos. 10,40; 11,2. 16; 12,8; 15,33.} und an der ganzen Küste des grossen Meeres gegen den Libanon hin, die Hethiter und die Amoriter, die Kanaaniter, die Perisiter, die Hewiter und die Jebusiter:2 da versammelten sie sich allzumal, um einmütig wider Josua und wider Israel zu streiten.3 Als aber die Bewohner von Gibeon hörten, was Josua an Jericho und an Ai getan hatte,4 handelten sie auch ihrerseits mit List und gingen und stellten sich als Boten {E. l.: nahmen Zehrung mit sich.}: sie nahmen abgenutzte Säcke für ihre Esel, und abgenutzte und geborstene und zusammengebundene Weinschläuche,5 und abgenutzte und geflickte Schuhe an ihre Füsse, und abgenutzte Kleider auf sich; und alles Brot ihrer Zehrung war vertrocknet und war schimmlig {And.: zerbröckelt; so auch V. 12.}.6 Und sie gingen zu Josua in das Lager nach Gilgal und sprachen zu ihm und zu den Männern von Israel: Aus fernem Lande sind wir gekommen, und nun machet einen Bund mit uns.7 Aber die Männer von Israel sprachen zu dem Hewiter: Vielleicht wohnst du in meiner Mitte, und wie sollte ich einen Bund mit dir machen?8 Und sie sprachen zu Josua: Wir sind deine Knechte. Und Josua sprach zu ihnen: Wer seid ihr, und woher kommet ihr?9 Und sie sprachen zu ihm: Aus sehr fernem Lande sind deine Knechte gekommen, um des Namens Jahwes, deines Gottes, willen; denn wir haben seinen Ruf gehört und alles, was er in Ägypten getan,10 und alles, was er den beiden Königen der Amoriter getan hat, die jenseit des Jordan waren, Sihon, dem König von Hesbon, und Og, dem König von Basan, der zu Astaroth wohnte.11 Da sprachen unsere Ältesten und alle Bewohner unseres Landes zu uns und sagten: Nehmet Zehrung mit euch auf den Weg und gehet ihnen entgegen, und sprechet zu ihnen: Wir sind eure Knechte; und nun machet einen Bund mit uns!12 Dieses unser Brot, warm haben wir es aus unseren Häusern als Zehrung mitgenommen an dem Tage, da wir auszogen, um zu euch zu gehen; und nun siehe, es ist vertrocknet und schimmlig geworden.13 Und diese Weinschläuche, die wir neu gefüllt hatten, siehe da, sie sind geborsten; und diese unsere Kleider und unsere Schuhe sind abgenutzt infolge des sehr langen Weges. -14 Und die Männer nahmen von ihrer Zehrung; aber den Mund Jahwes befragten sie nicht.15 Und Josua machte Frieden mit ihnen und machte mit ihnen einen Bund, sie am Leben zu lassen; und die Fürsten der Gemeinde schwuren ihnen.16 Und es geschah am Ende von drei Tagen, nachdem sie einen Bund mit ihnen gemacht hatten, da hörten sie, dass sie nahe bei ihnen waren und mitten unter ihnen wohnten.17 Da brachen die Kinder Israel auf und kamen zu ihren Städten am dritten Tage; und ihre Städte waren Gibeon und Kephira und Beeroth und Kirjath-Jearim.18 Und die Kinder Israel schlugen sie nicht, weil die Fürsten der Gemeinde ihnen bei Jahwe, dem Gott Israels, geschworen hatten. Da murrte die ganze Gemeinde wider die Fürsten.19 Und alle Fürsten sprachen zu der ganzen Gemeinde: Wir haben ihnen bei Jahwe, dem Gott Israels, geschworen, und nun können wir sie nicht antasten.20 Das wollen wir ihnen tun und sie am Leben lassen, damit nicht ein Zorn über uns komme wegen des Eides, den wir ihnen geschworen haben.21 Und die Fürsten sprachen zu ihnen: Sie sollen am Leben bleiben. Und sie wurden Holzhauer und Wasserschöpfer für die ganze Gemeinde, so wie die Fürsten betreffs ihrer {And.: zu ihnen.} geredet hatten.22 Und Josua rief sie und redete zu ihnen und sprach: Warum habt ihr uns betrogen und gesagt: Wir sind sehr weit von euch, da ihr doch mitten unter uns wohnet?23 Und nun, verflucht seid ihr; und nicht sollt ihr aufhören, Knechte zu sein {W. sollen aus euch ausgerottet werden Knechte.}, sowohl Holzhauer als Wasserschöpfer für das Haus meines Gottes!24 Und sie antworteten Josua und sprachen: Weil deinen Knechten für gewiss berichtet wurde, dass Jahwe, dein Gott, Mose, seinem Knechte, geboten hat, euch das ganze Land zu geben und alle Bewohner des Landes vor euch zu vertilgen, so fürchteten wir sehr für unser Leben euretwegen und taten diese Sache.25 Und nun siehe, wir sind in deiner Hand; tue, wie es gut und wie es recht ist in deinen Augen, uns zu tun.26 Und er tat ihnen also und errettete sie von der Hand der Kinder Israel; und sie töteten sie nicht.27 Und Josua machte sie an jenem Tage zu Holzhauern und Wasserschöpfern für die Gemeinde und für den Altar Jahwes, bis auf diesen Tag, an dem Orte, den er erwählen würde.

Kapitel 10

Von Sieg zu Sieg: Süd-Kanaan (9,1ff)

1 Und es geschah, als Adoni-Zedek, der König von Jerusalem, hörte, dass Josua Ai eingenommen und vertilgt habe, dass er Ai und seinem König ebenso getan, wie er Jericho und seinem König getan hatte, und dass die Bewohner von Gibeon Frieden mit Israel gemacht hätten und in ihrer Mitte wären:2 da fürchteten sie sich sehr; denn Gibeon war eine grosse Stadt, wie eine der Königsstädte, und es war grösser als Ai, und alle seine Männer waren Helden.3 Und Adoni-Zedek, der König von Jerusalem, sandte zu Hoham, dem König von Hebron, und zu Piream, dem König von Jarmuth, und zu Japhija, dem König von Lachis, und zu Debir, dem König von Eglon, und liess ihnen sagen:4 Kommt zu mir herauf und helft mir, dass wir Gibeon schlagen; denn es hat mit Josua und mit den Kindern Israel Frieden gemacht!5 Da versammelten sich und zogen herauf die fünf Könige der Amoriter, der König von Jerusalem, der König von Hebron, der König von Jarmuth, der König von Lachis, der König von Eglon, sie und alle ihre Heerlager; und sie lagerten sich wider Gibeon und stritten wider dasselbe.6 Und die Männer von Gibeon sandten zu Josua in das Lager nach Gilgal und liessen ihm sagen: Ziehe deine Hände nicht ab von deinen Knechten; komm eilends zu uns herauf und rette uns und hilf uns; denn alle Könige der Amoriter, die das Gebirge bewohnen, haben sich wider uns versammelt.7 Und Josua zog von Gilgal hinauf, er und alles Kriegsvolk mit ihm und alle streitbaren Männer.8 Und Jahwe sprach zu Josua: Fürchte dich nicht vor ihnen, denn ich habe sie in deine Hand gegeben; kein Mann von ihnen wird vor dir standhalten.9 Und Josua kam plötzlich über sie; die ganze Nacht zog er von Gilgal hinauf.10 Und Jahwe verwirrte sie vor Israel; und er richtete eine grosse Niederlage unter ihnen an {W. schlug sie mit einem grossen Schlag; so auch V.20.} zu Gibeon und jagte ihnen nach auf dem Wege der Anhöhe von Beth-Horon und schlug sie bis Aseka und bis Makkeda.11 Und es geschah, als sie vor Israel flohen, - sie stiegen hinunter {W. sie waren am Abstiege.} von Beth-Horon - da warf Jahwe grosse Steine vom Himmel auf sie herab, bis Aseka, dass sie starben. Es waren derer, welche durch die Hagelsteine starben, mehr als derer, welche die Kinder Israel mit dem Schwerte töteten.12 Damals redete Josua zu Jahwe, an dem Tage, da Jahwe die Amoriter vor den Kindern Israel dahingab, und sprach vor den Augen Israels: Sonne, stehe still zu Gibeon; und du, Mond, im Tale Ajjalon!13 Und die Sonne stand still, und der Mond blieb stehen, bis die Nation sich an ihren Feinden gerächt hatte. (Ist das nicht geschrieben im Buche Jaschar {d.h. des Rechtschaffenen.}?) Und die Sonne blieb mitten am Himmel stehen und eilte nicht zum Untergang, ungefähr einen ganzen Tag.14 Und es war kein Tag wie dieser, vor ihm und nach ihm, dass Jahwe auf die Stimme eines Menschen gehört hätte; denn Jahwe stritt für Israel.15 Und Josua, und ganz Israel mit ihm, kehrte in das Lager nach Gilgal zurück.16 Jene fünf Könige aber flohen und versteckten sich in der Höhle zu Makkeda.17 Und es wurde Josua berichtet und gesagt: Die fünf Könige sind gefunden worden, versteckt in der Höhle zu Makkeda.18 Und Josua sprach: Wälzet grosse Steine an die Mündung der Höhle, und bestellet Männer über dieselbe, um sie zu bewachen.19 Ihr aber, stehet nicht still, jaget euren Feinden nach und schlaget ihren Nachtrab; lasst sie nicht in ihre Städte kommen, denn Jahwe, euer Gott, hat sie in eure Hand gegeben!20 Und es geschah, als Josua und die Kinder Israel geendigt hatten, eine sehr grosse Niederlage unter ihnen anzurichten, bis sie aufgerieben waren, (die Entronnenen von ihnen entrannen aber und kamen in die festen Städte)21 da kehrte das ganze Volk in Frieden zu Josua zurück, in das Lager nach Makkeda; niemand spitzte seine Zunge gegen die Kinder Israel.22 Und Josua sprach: Öffnet die Mündung der Höhle und bringet diese fünf Könige aus der Höhle zu mir heraus!23 Und sie taten also und brachten diese fünf Könige aus der Höhle zu ihm heraus: den König von Jerusalem, den König von Hebron, den König von Jarmuth, den König von Lachis, den König von Eglon.24 Und es geschah, als sie diese Könige zu Josua herausgebracht hatten, da rief Josua alle Männer von Israel und sprach zu den Anführern der Kriegsleute, die mit ihm gezogen waren: Tretet herzu, setzet eure Füsse auf die Hälse dieser Könige! Und sie traten herzu und setzten ihre Füsse auf ihre Hälse.25 Und Josua sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht und erschrecket nicht, seid stark und mutig! denn so wird Jahwe allen euren Feinden tun, wider die ihr streitet.26 Und danach erschlug Josua sie und tötete sie und hängte sie an fünf Bäume {O. Hölzer.}; und sie hingen an den Bäumen bis zum Abend.27 Und es geschah zur Zeit des Sonnenuntergangs, da gebot Josua, und man nahm sie von den Bäumen herab und warf sie in die Höhle, wo sie sich versteckt hatten; und man legte grosse Steine an die Mündung der Höhle, die bis auf diesen selbigen Tag da sind.28 Und Josua nahm an jenem Tage Makkeda ein und schlug es mit der Schärfe des Schwertes; und seinen König, die Stadt {W. es.} und alle Seelen, die darin waren, verbannte er: er liess keinen Entronnenen übrig; und er tat dem König von Makkeda, so wie er dem König von Jericho getan hatte. -29 Und Josua, und ganz Israel mit ihm, zog von Makkeda nach Libna und stritt wider Libna.30 Und Jahwe gab es auch in die Hand Israels, samt seinem König; und er schlug es mit der Schärfe des Schwertes und alle Seelen, die darin waren: er liess keinen Entronnenen darin übrig; und er tat seinem König, so wie er dem König von Jericho getan hatte. -31 Und Josua, und ganz Israel mit ihm, zog von Libna nach Lachis; und er belagerte es und stritt wider dasselbe.32 Und Jahwe gab Lachis in die Hand Israels; und er nahm es am zweiten Tage ein und schlug es mit der Schärfe des Schwertes und alle Seelen, die darin waren, nach allem, was er Libna getan hatte.33 Damals zog Horam, der König von Geser, herauf, um Lachis zu helfen; aber Josua schlug ihn und sein Volk, bis ihm kein Entronnener übrigblieb. -34 Und Josua, und ganz Israel mit ihm, zog von Lachis nach Eglon; und sie belagerten es und stritten wider dasselbe.35 Und sie nahmen es an selbigem Tage ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes; und alle Seelen, die darin waren, verbannte er an selbigem Tage, nach allem, was er Lachis getan hatte. -36 Und Josua, und ganz Israel mit ihm, zog von Eglon nach Hebron hinauf, und sie stritten wider dasselbe.37 Und sie nahmen es ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes, samt seinem König und allen seinen Städten und allen Seelen, die darin waren: er liess keinen Entronnenen übrig, nach allem, was er Eglon getan hatte; und er verbannte es und alle Seelen, die darin waren. -38 Und Josua, und ganz Israel mit ihm, wandte sich nach Debir und stritt wider dasselbe.39 Und er nahm es ein samt seinem König und allen seinen Städten, und sie schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes und verbannten alle Seelen, die darin waren: er liess keinen Entronnenen übrig; wie er Hebron getan, und wie er Libna und seinem König getan hatte, also tat er Debir und seinem König.40 Und Josua schlug das ganze Land, das Gebirge und den Süden und die Niederung und die Abhänge und alle ihre Könige: er liess keinen Entronnenen übrig; und alles, was Odem hatte, verbannte er, so wie Jahwe, der Gott Israels, geboten hatte.41 Und Josua schlug sie von Kades-Barnea bis Gasa, und das ganze Land Gosen bis Gibeon.42 Und alle diese Könige und ihr Land nahm Josua auf einmal; denn Jahwe, der Gott Israels, stritt für Israel.43 Und Josua, und ganz Israel mit ihm, kehrte in das Lager nach Gilgal zurück.

Kapitel 11

Von Sieg zu Sieg: Nord-Kanaan (11,1ff)

1 Und es geschah, als Jabin, der König von Hazor, es hörte, sandte er zu Jobab, dem König von Madon, und zu dem König von Schimron und zu dem König von Akschaph2 und zu den Königen, die gegen Norden waren im Gebirge und in der Ebene {H. Araba; so auch in den folgenden Kapiteln. S. die Anm. zu 5. Mose 1,1.} südlich von Kinneroth und in der Niederung und im Hügelgebiet von Dor gegen Westen,3 zu den Kanaanitern gegen Osten {Eig. gegen Sonnenaufgang. So auch später.} und gegen Westen, und zu den Amoritern und den Hethitern und den Perisitern und den Jebusitern im Gebirge, und zu den Hewitern am Fusse des Hermon im Lande Mizpa.4 Und sie zogen aus, sie und alle ihre Heerlager mit ihnen, ein grosses Volk, wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist, an Menge, und sehr viele Rosse und Wagen.5 Und alle diese Könige trafen zusammen und kamen und lagerten sich miteinander am Wasser Merom, um mit Israel zu streiten.6 Da sprach Jahwe zu Josua: Fürchte dich nicht vor ihnen; denn morgen um diese Zeit will ich sie allesamt erschlagen vor Israel dahingeben: ihre Rosse sollst du lähmen und ihre Wagen mit Feuer verbrennen.7 Und Josua und alles Kriegsvolk mit ihm kam plötzlich über sie am Wasser Merom, und sie überfielen sie.8 Und Jahwe gab sie in die Hand Israels, und sie schlugen sie und jagten ihnen nach bis Zidon, der grossen Stadt, und bis Misrephot-Majim und bis in die Talebene von Mizpe gegen Osten; und sie schlugen sie, bis ihnen kein Entronnener übrigblieb.9 Und Josua tat ihnen, so wie Jahwe ihm gesagt hatte: ihre Rosse lähmte er, und ihre Wagen verbrannte er mit Feuer.10 Und Josua kehrte in selbiger Zeit zurück und nahm Hazor ein, und seinen König erschlug er mit dem Schwerte; denn Hazor war vordem die Hauptstadt aller dieser Königreiche.11 Und sie schlugen alle Seelen, die darin waren, mit der Schärfe des Schwertes, indem sie sie verbannten: nichts blieb übrig, was Odem hatte; und Hazor verbrannte er mit Feuer.12 Und alle Städte dieser Könige, samt allen ihren Königen, nahm Josua ein und schlug sie mit der Schärfe des Schwertes und verbannte sie, so wie Mose, der Knecht Jahwes, geboten hatte.13 Nur alle die Städte, die auf ihren Hügeln standen {And.: ruhig bleiben.}, verbrannte Israel nicht; ausgenommen Hazor allein, das verbrannte Josua.14 Und alle Beute dieser Städte und das Vieh plünderten die Kinder Israel für sich; doch alle Menschen schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes, bis sie sie vertilgt hatten: sie liessen nichts übrig, was Odem hatte.15 Wie Jahwe Mose, seinem Knechte, geboten hatte, also gebot Mose Josua, und also tat Josua; er liess nichts fehlen von allem, was Jahwe dem Mose geboten hatte.16 Und Josua nahm dieses ganze Land, das Gebirge und den ganzen Süden und das ganze Land Gosen und die Niederung und die Ebene, und das Gebirge Israel und seine Niederung,17 von dem kahlen Gebirge {O. dem Berge Chalak.}, das gegen Seir aufsteigt, bis Baal-Gad in der Talebene des Libanon, am Fusse des Berges Hermon; und alle ihre Könige ergriff er und erschlug sie und tötete sie.18 Lange Zeit führte Josua Krieg mit allen diesen Königen.19 Es war keine Stadt, die sich den Kindern Israel friedlich ergab, ausser den Hewitern, die zu Gibeon wohnten; alles nahmen sie mit Krieg ein.20 Denn von Jahwe war es, dass sie ihr Herz verhärteten zum Kriege mit Israel, damit sie vertilgt {O. verbannt.} würden, ohne dass ihnen Gnade widerführe, sondern damit sie vertilgt würden, so wie Jahwe dem Mose geboten hatte.21 Und Josua kam in selbiger Zeit und rottete die Enakim aus von dem Gebirge, von Hebron, von Debir, von Anab und von dem ganzen Gebirge Juda und von dem ganzen Gebirge Israel: mit ihren Städten verbannte sie Josua.22 Es blieben keine Enakim in dem Lande der Kinder Israel übrig; nur zu Gasa, zu Gath und zu Asdod blieben sie übrig.23 Und so nahm Josua das ganze Land, nach allem, was Jahwe zu Mose geredet hatte; und Josua gab es Israel zum Erbteil, nach ihren Abteilungen, nach ihren Stämmen. Und das Land hatte Ruhe vom Kriege.

Kapitel 12

Von Sieg zu Sieg: Lieste der besiegten Königen (12,1ff)

1 Und dies sind die Könige des Landes, welche die Kinder Israel schlugen, und deren Land sie in Besitz nahmen jenseit des Jordan, gegen Sonnenaufgang, vom Flusse Arnon bis zum Berge Hermon, und die ganze Ebene gegen Osten:
2 Sihon, der König der Amoriter, der zu Hesbon wohnte; er herrschte von Aroer an, das am Ufer des Flusses Arnon liegt, und zwar von der Mitte des Flusstales an {Vergl. die Anm. zu 4. Mose 13,23; (desgl. Jos. 13,9. 16).}, und über das halbe Gilead bis an den Fluss Jabbok, die Grenze der Kinder Ammon,3 und über die Ebene bis an den See Kinneroth, gegen Osten, und bis an das Meer der Ebene, das Salzmeer, gegen Osten, nach Beth-Jesimoth hin, und gegen Süden unter den Abhängen des Pisga;
4 und das Gebiet Ogs, des Königs von Basan, von dem Überrest der Rephaim {O. Riesen; vergl. 1. Mose 15,20.}, der zu Astaroth und zu Edrei wohnte;5 und er herrschte über den Berg Hermon und über Salka und über das ganze Basan, bis an die Grenze der Gesuriter und der Maakathiter, und über das halbe Gilead, die Grenze Sihons, des Königs von Hesbon.
6 Mose, der Knecht Jahwes, und die Kinder Israel schlugen sie; und Mose, der Knecht Jahwes, gab es {d.h. das Land.} als Besitztum den Rubenitern und den Gaditern und dem halben Stamme Manasse.
7 Und dies sind die Könige des Landes, welche Josua und die Kinder Israel schlugen diesseit des Jordan, nach Westen hin, von Baal-Gad in der Talebene des Libanon, bis an das kahle Gebirge, das gegen Seir aufsteigt. Und Josua gab es {d.h. das Land.} den Stämmen Israels als Besitztum, nach ihren Abteilungen,8 im Gebirge und in der Niederung und in der Ebene und an den Abhängen und in der Wüste und im Süden: die Hethiter und die Amoriter und die Kanaaniter, die Perisiter, die Hewiter und die Jebusiter:
9 der König von Jericho: einer;
der König von Ai, das zur Seite von Bethel liegt, einer;
10 der König von Jerusalem: einer;
der König von Hebron: einer;
11 der König von Jarmuth: einer;
der König von Lachis: einer;
12 der König von Eglon: einer;
der König von Geser: einer;
13 der König von Debir: einer;
der König von Geder: einer;
14 der König von Horma: einer;
der König von Arad: einer;
15 der König von Libna: einer;
der König von Adullam: einer;
16 der König von Makkeda: einer;
der König von Bethel: einer;
17 der König von Tappuach: einer;
der König von Hepher: einer;
18 der König von Aphek: einer;
der König von Lascharon: einer;
19 der König von Madon: einer;
der König von Hazor: einer;
20 der König von Schimron-Meron: einer;
der König von Akschaph: einer;
21 der König von Taanak: einer;
der König von Megiddo: einer;
22 der König von Kedesch: einer;
der König von Jokneam, am Karmel: einer;
23 der König von Dor, in dem Hügelgebiet von Dor: einer;
der König von Gojim {O. der Nationen; wie 1. Mose 14,1.} zu Gilgal: einer;
24 der König von Tirza: einer.
Aller Könige waren 31.

Kapitel 13

1 Und Josua war alt, wohlbetagt, und Jahwe sprach zu ihm: Du bist alt, wohlbetagt, und vom Lande ist sehr viel übrig in Besitz zu nehmen.
2 Dies ist das Land, das noch übrig ist: alle Bezirke der Philister und das ganze Gesuri;
3 von dem Sihor, der vor Ägypten {d.h. östlich von Ägypten.} fliesst, bis an die Grenze von Ekron gegen Norden, wird es zu den Kanaanitern gerechnet;
die fünf Fürsten {H. Seren, Titel der Häupter fünf Philister-Städte.} der Philister: der Gasiter, der Asdoditer, der Askaloniter, der Gathiter {Eig. der Eschkeloniter, der Gittiter.} und der Ekroniter, und die Awim.
4 Im Süden das {O. die Awim, im Süden; das usw..} ganze Land der Kanaaniter und Meara, das den Zidoniern gehört, bis Aphek, bis an die Grenze der Amoriter;
5 und das Land der Gibliter und der ganze Libanon gegen Sonnenaufgang, von Baal-Gad, am Fusse des Berges Hermon, bis man nach Hamath kommt;
6 alle Bewohner des Gebirges, vom Libanon bis Misrephot-Majim, alle Zidonier.
Ich selbst werde sie vor den Kindern Israel austreiben; nur verlose es Israel als Erbteil, so wie ich dir geboten habe.7 Und nun verteile dieses Land als Erbteil den neun Stämmen und dem halben Stamme Manasse. -
8 Mit ihm {d.h. Manasse.} haben die Rubeniter und die Gaditer ihr Erbteil empfangen, welches Mose ihnen gegeben hat jenseit des Jordan gegen Osten, so wie Mose, der Knecht Jahwes, es ihnen gegeben hat:9 von Aroer an, das am Ufer des Flusses Arnon ist, und zwar von der Stadt, die mitten im Flusstale liegt, und die ganze Ebene {die amoritische Hochebene.} Medeba bis Dibon,10 und alle Städte Sihons, des Königs der Amoriter, der zu Hesbon regierte, bis zur Grenze der Kinder Ammon;11 und Gilead und das Gebiet der Gesuriter und der Maakathiter und den ganzen Berg Hermon und das ganze Basan bis Salka,12 das ganze Reich Ogs in Basan, der zu Astaroth und zu Edrei regierte; (er war von dem Überrest der Rephaim übriggeblieben;) und Mose schlug sie und trieb sie aus.13 Aber die Kinder Israel trieben die Gesuriter und die Maakathiter nicht aus; und Gesur und Maakath haben in der Mitte Israels gewohnt bis auf diesen Tag.14 Nur dem Stamme Levi gab er kein Erbteil; die Feueropfer Jahwes, des Gottes Israels, sind sein Erbteil, so wie er zu ihm geredet hat.15 Und Mose gab dem Stamme der Kinder Ruben nach ihren Geschlechtern.16 Und es wurde ihnen als Gebiet zuteil: von Aroer an, das am Ufer des Flusses Arnon ist, und zwar von der Stadt, die mitten im Flusstale liegt, und die ganze Ebene {die amoritische Hochebene.} bei Medeba;17 Hesbon und alle seine Städte, die in der Ebene {die amoritische Hochebene.} sind: Dibon und Bamoth-Baal und Beth-Baal-Meon,18 und Jahza und Kedemoth und Mephaath,19 und Kirjathaim und Sibma und Zereth-Schachar auf dem Berge der Talebene,20 und Beth-Peor und die Abhänge des Pisga und Beth-Jesimoth,21 und alle Städte der Ebene {die amoritische Hochebene.}, und das ganze Reich Sihons, des Königs der Amoriter, der zu Hesbon regierte, welchen Mose schlug, ihn und die Fürsten von Midian: Ewi und Rekem und Zur und Hur und Reba, die Herrscher {Eig. die Eingesetzten, d.h. die Vasallen.} Sihons, Bewohner des Landes.22 Und Bileam, den Sohn Beors, den Wahrsager, töteten die Kinder Israel mit dem Schwerte, nebst ihren Erschlagenen.23 Und die Grenze der Kinder Ruben war der Jordan und das Angrenzende {d.h. der Uferrand.}. Das war das Erbteil der Kinder Ruben, nach ihren Geschlechtern, die Städte und ihre Dörfer.24 Und Mose gab dem Stamme Gad, den Kindern Gad, nach ihren Geschlechtern.25 Und es wurde ihnen als Gebiet zuteil: Jaser und alle Städte Gileads, und die Hälfte des Landes der Kinder Ammon bis Aroer, das vor Rabba liegt;26 und von Hesbon bis Ramath-Mizpe und Betonim, und von Machanaim bis an die Grenze von Lidebir;27 und in der Talebene: Beth-Haram und Beth-Nimra und Sukkoth und Zaphon, der Rest von dem Reiche Sihons, des Königs von Hesbon, der Jordan und das Angrenzende bis an das Ende des Sees Kinnereth, jenseit des Jordan gegen Osten.28 Das war das Erbteil der Kinder Gad nach ihren Geschlechtern, die Städte und ihre Dörfer.29 Und Mose gab dem halben Stamme Manasse. Und dem halben Stamme der Kinder Manasse wurde nach ihren Geschlechtern zuteil.30 Und ihr Gebiet war von Machanaim an, das ganze Basan, das ganze Reich Ogs, des Königs von Basan, und alle Dörfer Jairs, die in Basan sind, sechzig Städte.31 Und das halbe Gilead, und Astaroth und Edrei, die Städte des Reiches Ogs, in Basan, wurden den Söhnen Makirs, des Sohnes Manasses, zuteil, der Hälfte der Söhne Makirs, nach ihren Geschlechtern.32 Das ist es, was Mose in den Ebenen Moabs als Erbe ausgeteilt hat, jenseit des Jordan von Jericho, gegen Osten.33 Aber dem Stamme Levi gab Mose kein Erbteil; Jahwe, der Gott Israels, ist ihr Erbteil, so wie er zu ihnen geredet hat.

Kapitel 14

Teil 2: Landverteilung (13-)

1 Und dies ist es, was die Kinder Israel als Erbe im Lande Kanaan erhielten, was Eleasar, der Priester, und Josua, der Sohn Nuns, und die Häupter der Väter {d.h. Stamm- oder Familienhäupter;so auch Kap. 21,1 usw..} der Stämme der Kinder Israel ihnen als Erbe austeilten,2 durch das Los ihres Erbteils; so wie Jahwe durch Mose geboten hatte betreffs der neun Stämme und des halben Stammes.3 Denn das Erbteil der zwei Stämme und des halben Stammes hatte Mose jenseit des Jordan gegeben; den Leviten aber hatte er kein Erbteil in ihrer Mitte gegeben.4 Denn die Söhne Josephs bildeten zwei Stämme, Manasse und Ephraim; und man gab den Leviten kein Teil im Lande, ausser Städten zum Wohnen und deren Bezirken für ihr Vieh und für ihre Habe.5 So wie Jahwe dem Mose geboten hatte, also taten die Kinder Israel, und sie teilten das Land.6 Und die Kinder Juda traten in Gilgal zu Josua; und Kaleb, der Sohn Jephunnes, der Kenisiter, sprach zu ihm: Du kennst das Wort, welches Jahwe zu Mose, dem Manne Gottes, meinet- und deinetwegen in Kades-Barnea geredet hat.7 Vierzig Jahre war ich alt, als Mose, der Knecht Jahwes, mich von Kades-Barnea aussandte, um das Land auszukundschaften; und ich brachte ihm Antwort, wie es mir ums Herz war.8 Und meine Brüder, die mit mir hinaufgezogen waren, machten das Herz des Volkes verzagt; ich aber bin Jahwe, meinem Gott, völlig nachgefolgt.9 Da schwur Mose an selbigem Tage und sprach: Wenn nicht das Land, auf welches dein Fuss getreten ist, dir und deinen Söhnen zum Erbteil wird ewiglich! denn du bist Jahwe, meinem Gott, völlig nachgefolgt.10 Und nun siehe, Jahwe hat mich am Leben erhalten, so wie er geredet hat, diese 45 Jahre, seitdem Jahwe dieses Wort zu Mose geredet hat, als Israel in der Wüste umherwanderte; und nun siehe, ich bin heute 85 Jahre alt.11 Ich bin heute noch so stark wie an dem Tage, da Mose mich aussandte; wie meine Kraft damals, so ist meine Kraft jetzt zum Streite und um aus- und einzuziehen.12 Und nun gib mir dieses Gebirge, von welchem Jahwe an jenem Tage geredet hat; denn du hast an jenem Tage gehört, dass die Enakim daselbst sind und grosse, feste Städte. Vielleicht ist Jahwe mit mir, dass ich sie austreibe, so wie Jahwe geredet hat.13 Und Josua segnete ihn und gab dem Kaleb, dem Sohne Jephunnes, Hebron zum Erbteil.14 Daher ward Hebron dem Kaleb, dem Sohne Jephunnes, dem Kenisiter, zum Erbteil bis auf diesen Tag, weil er Jahwe, dem Gott Israels, völlig nachgefolgt war.15 Der Name Hebrons war aber vordem: Stadt Arbas {H. Kirjath-Arba; vergl. 1. Mose 23,2; 35,27.}; er war der grösste Mann unter den Enakim. - Und das Land hatte Ruhe vom Kriege.

Kapitel 15

Landverteilung: Juda (17,1ff)

1 Und das Los fiel {Eig. ward.} für den Stamm der Kinder Juda, nach ihren Geschlechtern, nach der Grenze Edoms hin, der Wüste Zin, gegen Mittag, im äussersten Süden.2 Und ihre Südgrenze war vom Ende des Salzmeeres, von der Zunge, die sich gegen Süden wendet;3 und sie lief aus südwärts von der Anhöhe Akrabbim und ging hinüber nach Zin, und sie stieg hinauf südlich von Kades-Barnea und ging hinüber nach Hezron, und sie stieg hinauf nach Addar und wandte sich nach Karka,4 und sie ging hinüber nach Azmon und lief aus an dem Bache Ägyptens; und der Ausgang der Grenze war nach dem Meere hin. Das soll eure Südgrenze {d.h. zugleich die Südgrenze des Landes Kanaan (4. Mose 34,3-5).} sein. -5 Und die Grenze gegen Osten war das Salzmeer bis an das Ende des Jordan. - Und die Grenze an der Nordseite war von der Meereszunge an, vom Ende des Jordan;6 und die Grenze stieg hinauf nach Beth-Hogla und ging hinüber nördlich von Beth-Araba; und die Grenze stieg hinauf zum Steine Bohans, des Sohnes Rubens;7 und die Grenze stieg von dem Tale Achor hinauf nach Debir, und sie wandte sich nördlich nach Gilgal {Ein unbekannter Ort dieses Namens; wohl dasselbe wie Geliloth in Kap. 18,17.}, welches der Anhöhe Adummim gegenüber liegt, die südlich von dem Bache ist; und die Grenze ging hinüber zum Wasser En-Semes, und ihr Ausgang war nach En-Rogel hin;8 und die Grenze stieg das Tal des Sohnes Hinnoms hinauf, nach der Südseite der Jebusiter, das ist Jerusalem; und die Grenze stieg zu dem Gipfel des Berges hinauf, welcher vor dem Tale Hinnom, gegen Westen, am Ende der Talebene der Rephaim, gegen Norden liegt;9 und die Grenze zog sich herum von dem Gipfel des Berges nach der Quelle des Wassers Nephtoach, und lief nach den Städten des Gebirges Ephron hin; und die Grenze zog sich herum nach Baala, das ist Kirjath-Jearim;10 und von Baala wandte sich die Grenze gegen Westen nach dem Gebirge Seir und ging hinüber nach der Nordseite des Berges Jearim {O. nach der Nordseite von Har-Jearim.}, das ist Kesalon, und sie stieg hinab nach Beth-Semes und ging hinüber nach Timna;11 und die Grenze lief nach der Nordseite von Ekron hin; und die Grenze zog sich herum nach Schikkeron und ging hinüber nach dem Berge von Baala, und sie lief aus bei Jabneel; und der Ausgang der Grenze war nach dem Meere hin. -12 Und die Westgrenze war das grosse Meer und das Angrenzende {d.h. die Küste; so auch V.47.}. Das war die Grenze der Kinder Juda ringsum nach ihren Geschlechtern.13 Und Kaleb, dem Sohne Jephunnes, gab er ein Teil inmitten der Kinder Juda, nach dem Befehle Jahwes an Josua: Die Stadt Arbas {H. Kirjath-Arba; vergl. 1. Mose 23,2; 35,27.}, des Vaters Enaks, das ist Hebron.14 Und Kaleb trieb von dannen aus die drei Söhne Enaks, Scheschai und Achiman und Talmai, Kinder Enaks.15 Und von dannen zog er hinauf gegen die Bewohner von Debir; der Name von Debir war aber vordem Kirjath-Sepher.16 Und Kaleb sprach: Wer Kirjath-Sepher schlägt und es einnimmt, dem gebe ich meine Tochter Aksa zum Weibe.17 Da nahm es Othniel ein, der Sohn Kenas', ein Bruder Kalebs; und er gab ihm seine Tochter Aksa zum Weibe.18 Und es geschah, als sie einzog, da trieb sie ihn an, ein Feld von ihrem Vater zu fordern. Und sie sprang von dem Esel herab. Und Kaleb sprach zu ihr: Was ist dir?19 Und sie sprach: Gib mir einen Segen; denn ein Mittagsland hast du mir gegeben, so gib mir auch Wasserquellen! Da gab er ihr die oberen Quellen und die unteren Quellen.20 Das war das Erbteil des Stammes der Kinder Juda, nach ihren Geschlechtern.
21 Und die Städte am Ende des Stammes der Kinder Juda, gegen die Grenze Edoms hin im Süden, waren: Kabzeel und Eder und Jagur,
22 und Kina und Dimona und Adada,
23 und Kedesch und Hazor und Jithnan;
24 Siph und Telem und Bealoth,
25 und Neu-Hazor und Kerijoth-Hezron, das ist Hazor;
26 Amam und Schema und Molada,
27 und Hazor-Gadda und Heschmon und Beth-Pelet,
28 und Hazar-Schual und Beerseba und Bisjothja;
29 Baala und Ijim und Ezem,
30 und El-Tolad und Kesil und Horma,
31 und Ziklag und Madmanna und Sansanna,
32 und Lebaoth und Schilchim und Ajin und Rimmon: aller Städte waren 29 und ihre Dörfer. -
33 In der Niederung: Eschtaol und Zorha und Aschna,
34 und Sanoach und En-Gannim, Tappuach und Enam,
35 Jarmuth und Adullam, Soko und Aseka,
36 und Schaaraim und Adithaim und Gedera und Gederothaim: vierzehn Städte und ihre Dörfer.
37 Zenan und Hadascha und Migdal-Gad,
38 und Dilhan und Mizpe und Joktheel,
39 Lachis und Bozkath und Eglon,
40 und Kabbon und Lachmas {And.: Lachmam.} und Kithlisch,
41 und Gederoth, Beth-Dagon und Naama und Makkeda: sechzehn Städte und ihre Dörfer.
42 Libna und Ether und Aschan,
43 und Jiphtach und Aschna und Nezib,
44 und Kehila und Aksib und Marescha: neun Städte und ihre Dörfer.
45 Ekron und seine Tochterstädte und seine Dörfer.
46 Von Ekron an und westwärts, alle, die zur Seite von Asdod lagen, und ihre Dörfer:
47 Asdod, seine Tochterstädte und seine Dörfer; Gasa, seine Tochterstädte und seine Dörfer, bis an den Bach Ägyptens, und das grosse Meer und das Angrenzende.
48 Und im Gebirge: Schamir und Jattir und Soko,
49 und Danna und Kirjath-Sanna, das ist Debir,
50 und Anab und Eschtemo und Anim,
51 und Gosen und Holon und Gilo: elf Städte und ihre Dörfer.
52 Arab und Duma und Eschhan,
53 und Janum und Beth-Tappuach und Apheka,
54 und Humta und Kirjath-Arba, das ist Hebron, und Zior: neun Städte und ihre Dörfer.
55 Maon, Karmel und Siph und Juta,
56 und Jisreel und Jokdeam und Sanoach,
57 Kajin, Gibea und Timna: zehn Städte und ihre Dörfer.
58 Halchul, Beth-Zur und Gedor,
59 und Maarath und Beth-Anoth und Eltekon: sechs Städte und ihre Dörfer.
60 Kirjath-Baal, das ist Kirjath-Jearim, und Rabba: zwei Städte und ihre Dörfer. -
61 In der Wüste: Beth-Araba, Middin und Sekaka,
62 und Nibschan und Ir-Hammelach {Salzstadt (am toten Meere).} und Engedi: sechs Städte und ihre Dörfer.
63 Aber die Jebusiter, die Bewohner von Jerusalem, - die Kinder Juda vermochten sie nicht auszutreiben; und die Jebusiter haben mit den Kindern Juda in Jerusalem gewohnt bis auf diesen Tag.

Kapitel 16

Landverteilung: Söhne Joephs (17,1ff)

1 Und das Los kam heraus für die Söhne Josephs vom Jordan von Jericho an, bei dem Wasser von Jericho gegen Osten: die Wüste, die von Jericho auf das Gebirge von Bethel hinaufsteigt;2 und die Grenze {Eig. und es, d.h. das Los.} lief von Bethel nach Lus und ging hinüber nach der Grenze der Arkiter, nach Ataroth;3 und sie stieg westwärts hinab nach der Grenze der Japhletiter, bis an die Grenze von Unter-Beth-Horon und bis Geser; und ihr Ausgang war nach dem Meere hin.4 So erhielten die Söhne Josephs, Manasse und Ephraim, ihr Erbteil.5 Und es war die Grenze der Kinder Ephraim, nach ihren Geschlechtern: die Grenze ihres Erbteils gegen Osten war Ateroth-Addar bis Ober-Beth-Horon,6 und die Grenze lief gegen Westen nach Mikmethath hin, nördlich; und die Grenze wandte sich gegen Osten nach Taanath-Silo und ging daran vorbei gegen Osten nach Janocha;7 und sie stieg von Janocha hinab nach Ataroth und Naarath, und stiess an Jericho und lief aus am Jordan;8 von Tappuach ging die Grenze gegen Westen nach dem Bache Kana, und ihr Ausgang war nach dem Meere hin. Das war das Erbteil des Stammes der Kinder Ephraim nach ihren Geschlechtern,9 nebst den Städten, welche für die Kinder Ephraim abgesondert wurden inmitten des Erbteils der Kinder Manasse: alle Städte und ihre Dörfer. -10 Aber sie trieben die Kanaaniter nicht aus, die zu Geser wohnten; und die Kanaaniter haben inmitten von Ephraim gewohnt bis auf diesen Tag, und sie wurden fronpflichtig.

Kapitel 17

Landverteilung: Manasse (17,1ff)

1 Und das Los kam heraus {Eig. ward; so auch V.2.} für den Stamm Manasse, denn er war der Erstgeborene Josephs - für Makir, den Erstgeborenen Manasses, den Vater Gileads; da er ein Kriegsmann war, so wurden ihm Gilead und Basan zuteil.2 Und es kam heraus für die übrigen Söhne Manasses, nach ihren Geschlechtern: für die Söhne Abiesers und für die Söhne Heleks und für die Söhne Asriels und für die Söhne Sichems und für die Söhne Hephers und für die Söhne Schemidas; das waren die Kinder Manasses, des Sohnes Josephs, die Männlichen, nach ihren Geschlechtern.3 Und Zelophchad, der Sohn Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Makirs, des Sohnes Manasses, hatte keine Söhne, sondern nur Töchter; und dies sind die Namen seiner Töchter: Machla und Noa, Chogla, Milka und Tirza.4 Und sie traten herzu vor Eleasar, den Priester, und vor Josua, den Sohn Nuns, und vor die Fürsten, und sprachen: Jahwe hat Mose geboten, uns ein Erbteil unter unseren Brüdern zu geben. Und er gab ihnen, nach dem Befehle Jahwes, ein Erbteil unter den Brüdern ihres Vaters.5 Und so fielen dem Manasse zehn Anteile {W. Messschnüre.} zu, ausser dem Lande Gilead und Basan, das jenseit des Jordan liegt;6 denn die Töchter Manasses erhielten ein Erbteil unter seinen Söhnen. Das Land Gilead aber wurde den übrigen Söhnen Manasses zuteil.7 Und die Grenze Manasses war von Aser nach Mikmethath, das vor Sichem liegt; und die Grenze ging nach rechts zu den Bewohnern von En-Tappuach hin.8 Dem Manasse gehörte das Land Tappuach; aber Tappuach, an der Grenze Manasses, gehörte den Kindern Ephraim.9 Und die Grenze stieg hinab nach dem Bache Kana, südlich vom Bache. Diese Städte gehörten Ephraim inmitten der Städte Manasses. Und das Gebiet Manasses war nördlich vom Bache, und sein Ausgang war nach dem Meere hin.10 Gegen Süden gehörte es dem Ephraim, und gegen Norden dem Manasse; und das Meer war seine Grenze. Und gegen Norden stiessen sie {d.h. die Manassiter.} an Aser, und gegen Osten an Issaschar.11 Und Manasse erhielt in Issaschar und in Aser: Beth-Schean und seine Tochterstädte, und Jibleam und seine Tochterstädte, und die Bewohner von Dor und seine Tochterstädte, und die Bewohner von Dor und seine Tochterstädte, und die Bewohner von Taanak und seine Tochterstädte, und die Bewohner von Megiddo und seine Tochterstädte: das Dreihügelgebiet. -12 Aber die Kinder Manasse vermochten diese Städte nicht in Besitz zu nehmen, und die Kanaaniter wollten in diesem Lande bleiben.13 Und es geschah, als die Kinder Israel erstarkten, da machten sie die Kanaaniter fronpflichtig; aber sie trieben sie keineswegs aus.14 Und die Kinder Joseph redeten zu Josua und sprachen: Warum hast du mir nur ein Los und eine Messschnur als Erbteil gegeben, da ich doch ein zahlreiches Volk bin, soweit Jahwe mich bis jetzt gesegnet hat?15 Und Josua sprach zu ihnen: Wenn du ein zahlreiches Volk bist, so ziehe in den Wald hinauf und haue dir daselbst aus in dem Lande der Perisiter und der Rephaim {O. Riesen.}, wenn dir das Gebirge Ephraim zu enge ist.16 Und die Kinder Joseph sprachen: Das Gebirge reicht für uns nicht aus, und {And.: werden wir nicht erlangen, denn usw..} bei allen Kanaanitern, die im Tallande wohnen, sind eiserne Wagen: bei denen, die in Beth-Schean und seinen Tochterstädten, und bei denen, die im Tale Jisreel wohnen.17 Da sprach Josua zum Hause Joseph, zu Ephraim und zu Manasse, und sagte: Du bist ein zahlreiches Volk und hast eine grosse Kraft; nicht ein Los sollst du haben,18 sondern das Gebirge soll dir zuteil werden. Da es ein Wald ist, so haue ihn aus, und seine Ausläufer sollen dir gehören; denn du wirst die Kanaaniter austreiben, wenn sie auch eiserne Wagen haben, und wenn sie auch stark sind.

Kapitel 18

1 Und die ganze Gemeinde der Kinder Israel versammelte sich nach Silo, und sie schlugen daselbst das Zelt der Zusammenkunft auf; und das Land war vor ihnen unterjocht.2 Und es blieben unter den Kindern Israel sieben Stämme übrig, deren Erbteil man noch nicht ausgeteilt hatte.3 Da sprach Josua zu den Kindern Israel: Wie lange werdet ihr euch lässig zeigen hinzugehen, um das Land in Besitz zu nehmen, welches Jahwe, der Gott eurer Väter, euch gegeben hat?4 Nehmet euch drei Männer für den Stamm, und ich will sie aussenden; und sie sollen sich aufmachen und das Land durchwandern und es aufschreiben nach Verhältnis ihres Erbteils, und dann zu mir kommen.5 Und sie sollen es unter sich in sieben Teile verteilen. Juda soll auf seinem Gebiet bleiben gegen Süden, und das Haus Joseph soll auf seinem Gebiet bleiben gegen Norden.6 Ihr aber sollt das Land aufschreiben zu sieben Teilen und mir das Verzeichnis hierherbringen; und ich werde euch das Los werfen, hier vor Jahwe, unserem Gott.7 Denn die Leviten haben kein Teil in eurer Mitte, denn das Priestertum Jahwes ist ihr Erbteil. Und Gad und Ruben und der halbe Stamm Manasse haben jenseit des Jordan, gegen Osten, ihr Erbteil empfangen, welches Mose, der Knecht Jahwes, ihnen gegeben hat.8 Und die Männer machten sich auf und gingen hin. Und Josua gebot denen, die hingingen, um das Land aufzuschreiben, und sprach: Gehet hin und durchwandert das Land und schreibet es auf und kommet wieder zu mir; und hier werde ich euch das Los werfen vor Jahwe, zu Silo.9 Und die Männer gingen hin und durchzogen das Land und schrieben es, nach den Städten, zu sieben Teilen auf in ein Buch; und sie kamen zu Josua in das Lager nach Silo zurück.10 Da warf ihnen Josua das Los zu Silo vor Jahwe. Und Josua teilte daselbst das Land den Kindern Israel aus nach ihren Abteilungen.11 Und es kam herauf das Los des Stammes der Kinder Benjamin nach ihren Geschlechtern. Und das Gebiet ihres Loses kam heraus zwischen den Kindern Juda und den Kindern Joseph.12 Und ihre Grenze auf der Nordseite fing am Jordan an; und die Grenze stieg hinauf nach der Nordseite von Jericho und stieg auf das Gebirge gegen Westen, und ihr Ausgang war nach der Wüste von Beth-Awen hin;13 und von dort ging die Grenze hinüber nach Lus, nach der Südseite von Lus, das ist Bethel; und die Grenze stieg hinab nach Ateroth-Addar, bei dem Berge {O. über den Berg.}, der südlich von Unter-Beth-Horon ist. -14 Und die Grenze zog sich herum und wandte sich nach der Westseite, südwärts von dem Berge, der vor Beth-Horon nach Süden liegt, und ihr Ausgang war nach Kirjath-Baal hin, das ist Kirjath-Jearim, einer Stadt der Kinder Juda; das war die Westseite. -15 Und die Südseite fing an am Ende {W. Und die Südseite: vom Ende.} von Kirjath-Jearim; und die Grenze lief aus nach Westen hin, und sie lief nach der Quelle des Wassers Nephtoach hin;16 und die Grenze stieg hinab zu dem Ende des Berges, welcher vor dem Tale des Sohnes Hinnoms in der Talebene der Rephaim gegen Norden liegt; und sie stieg das Tal Hinnom hinab nach der Südseite der Jebusiter, und sie stieg hinab nach En-Rogel;17 und sie zog sich nordwärts herum und lief nach En-Semes, und sie lief nach Geliloth hin, das der Anhöhe Adummim gegenüber liegt; und sie stieg hinab zum Steine Bohans, des Sohnes Rubens,18 und ging hinüber nach der Seite, die der Araba {O. der Ebene; vergl. die Anm. zu 5. Mose 1,1.} nordwärts gegenüber liegt, und stieg hinab nach der Araba;19 und die Grenze ging hinüber nach der Nordseite von Beth-Hogla, und der Ausgang der Grenze war nach der nördlichen Zunge des Salzmeeres, nach dem südlichen Ende des Jordan hin. Das war die Südgrenze. -20 Und der Jordan begrenzte es an der Ostseite. Das war das Erbteil der Kinder Benjamin, nach seinen Grenzen ringsum, nach ihren Geschlechtern.21 Und die Städte des Stammes der Kinder Benjamin, nach ihren Geschlechtern, waren: Jericho und Beth-Hogla und Emek-Keziz,22 und Beth-Araba und Zemaraim und Bethel,23 und Awim und Para und Ophra,24 und Kephar-Ammoni {d.h. das Dorf der Ammoniter.} und Ophni und Geba: Zwölf Städte und ihre Dörfer;25 Gibeon und Rama und Beeroth,26 und Mizpe und Kephira und Moza,27 und Rekem und Jirpeel und Tarala,28 und Zela, Eleph, und die Jebusiter, das ist Jerusalem, Gibeath, Kirjath: vierzehn Städte und ihre Dörfer. Das war das Erbteil der Kinder Benjamin nach ihren Geschlechtern.

Kapitel 19

Landaufteilung: Simeon (19,1ff)

1 Und das zweite Los kam herauf für Simeon, für den Stamm der Kinder Simeon, nach ihren Geschlechtern; und ihr Erbteil war mitten in dem Erbteil der Kinder Juda.2 Und es ward ihnen zum Erbteil: Beerseba und Scheba und Molada,3 und Hazar-Schual und Bala und Ezem,4 und Eltolad und Bethul und Horma,5 und Ziklag und Beth-Markaboth und Hazar-Susa,6 und Beth-Lebaoth und Scharuchen: dreizehn Städte und ihre Dörfer;7 Ain, Rimmon und Ether und Aschan: vier Städte und ihre Dörfer;8 und alle Dörfer, die rings um diese Städte liegen, bis Baalath-Beer, das ist Süd-Ramath. Das war das Erbteil des Stammes der Kinder Simeon, nach ihren Geschlechtern.9 Von der Messschnur der Kinder Juda war das Erbteil der Kinder Simeon; denn das Teil der Kinder Juda war zu gross für sie, und so erhielten die Kinder Simeon ihr Erbteil mitten in ihrem Erbteil.10 Und das dritte Los kam herauf für die Kinder Sebulon, nach ihren Geschlechtern. Und die Grenze ihres Erbteils war bis Sarid;11 und ihre Grenze stieg hinauf westwärts, und zwar nach Marhala, und stiess an Dabbescheth und stiess an den Bach, der vor Jokneam fliesst;12 und sie kehrte um von Sarid, ostwärts, gegen Sonnenaufgang, nach der Grenze von Kisloth-Tabor, und lief nach Daberath hin und stieg hinauf nach Japhija;13 und von dort ging sie hinüber ostwärts gegen Sonnenaufgang, nach Gath-Hepher, nach Eth-Kazin, und lief aus bei Rimmon, das sich nach Nea hin erstreckt {And.: lief aus bei Rimmon-Methoar, Nea.}.14 Und die Grenze wandte sich um dasselbe nördlich nach Hannathon, und ihr Ausgang war das Tal Jiphtach-El; ...15 und Kattath und Nahalal und Schimron und Jidala und Bethlehem: zwölf Städte und ihre Dörfer.16 Das war das Erbteil der Kinder Sebulon, nach ihren Geschlechtern, diese Städte und ihre Dörfer.17 Für Issaschar kam das vierte Los heraus, für die Kinder Issaschar, nach ihren Geschlechtern.18 Und ihr Gebiet war nach Jisreel hin, und Kesulloth und Schunem,19 und Hapharaim und Schion und Anacharath,20 und Rabbith und Kischjon und Ebez,21 und Remeth und En-Gannim und En-Hadda und Beth-Pazez;22 und die Grenze stiess an Tabor und Schachazuma und Beth-Semes, und der Ausgang ihrer Grenze war am Jordan: sechzehn Städte und ihre Dörfer.23 Das war das Erbteil des Stammes der Kinder Issaschar, nach ihren Geschlechtern, die Städte und ihre Dörfer.24 Und das fünfte Los kam heraus für den Stamm der Kinder Aser, nach ihren Geschlechtern.25 Und ihre Grenze war: Helkath und Hali und Beten und Akschaph,26 und Allammelek und Amhad und Mischeal; und sie stiess an den Karmel, gegen Westen, und an den Sihor-Libnath;27 und sie kehrte um gegen Sonnenaufgang nach Beth-Dagon und stiess an Sebulon und an das Tal Jiphtach-El, nördlich von Beth-Emek und Nehiel, und sie lief nach Kabul hin zur Linken {d.h. gegen Norden.},28 und Ebron und Rechob und Hammon und Kana, bis Zidon, der grossen Stadt;29 und die Grenze kehrte um nach Rama und bis zur festen Stadt Tyrus {Hebr. Zor.}; und die Grenze kehrte um nach Hosa, und ihr Ausgang war nach dem Meere hin von dem Striche Aksib an {O. an dem Landstrich gegen Aksib hin.}; ...30 und Umma und Aphek und Rechob: 22 Städte und ihre Dörfer.31 Das war das Erbteil des Stammes der Kinder Aser, nach ihren Geschlechtern, diese Städte und ihre Dörfer.32 Für die Kinder Naphtali kam das sechste Los heraus, für die Kinder Naphtali, nach ihren Geschlechtern.33 Und ihre Grenze war von Heleph, von der Terebinthe zu Zaanannim, und Adami-Nekeb und Jabneel bis Lakum, und ihr Ausgang war am Jordan;34 und die Grenze kehrte um westwärts nach Asnoth-Tabor und lief von dort nach Hukkok hin. Und so stiess sie an Sebulon gegen Süden, und an Aser stiess sie gegen Westen, und an Juda {"an Juda" ist wahrsch. eine verderbte Lesart.} am Jordan gegen Sonnenaufgang.35 Und die festen Städte waren: Ziddim, Zer und Hammath, Rakkath und Kinnereth,36 und Adama und Rama und Hazor,37 und Kedes und Edrei und En-Hazor,38 und Jiron und Migdal-El, Horem und Beth-Anath und Beth-Semes: neunzehn Städte und ihre Dörfer.39 Das war das Erbteil des Stammes der Kinder Naphtali, nach ihren Geschlechtern, die Städte und ihre Dörfer.40 Für den Stamm der Kinder Dan, nach ihren Geschlechtern, kam das siebte Los heraus.41 Und das Gebiet ihres Erbteils war: Zorha und Eschtaol und Ir-Semes,42 und Schaalabbin und Ajjalon und Jithla,43 und Elon und Timnatha und Ekron,44 und Elteke und Gibbethon und Baalath,45 und Jehud und Bne-Berak und Gath-Rimmon,46 und Me-Jarkon und Rakkon, mit dem Gebiete gegenüber Japho.47 Und die Grenze der Kinder Dan ging später weiter als diese; denn die Kinder Dan zogen hinauf und stritten wider Leschem {Leschem gleich Lais; vergl. Richt. 18,29.}, und nahmen es ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes, und sie nahmen es in Besitz und wohnten darin; und sie nannten Leschem Dan, nach dem Namen ihres Vaters Dan.48 Das war das Erbteil des Stammes der Kinder Dan nach ihren Geschlechtern, diese Städte und ihre Dörfer.49 Und als sie die Verteilung des Landes nach seinen Grenzen vollendet hatten, gaben die Kinder Israel Josua, dem Sohne Nuns, ein Erbteil in ihrer Mitte.50 Nach dem Befehle Jahwes gaben sie ihm die Stadt, die er verlangte, Timnath-Serach im Gebirge Ephraim; und er baute die Stadt und wohnte darin.51 Das sind die Erbteile, welche Eleasar, der Priester, und Josua, der Sohn Nuns, und die Häupter der Väter der Stämme der Kinder Israel durch das Los austeilten zu Silo, vor Jahwe, an dem Eingang des Zeltes der Zusammenkunft. Und so vollendeten sie die Verteilung des Landes.

Kapitel 20

Zufluchtstädte (20,1ff)

1 Und Jahwe redete zu Josua und sprach:2 Rede zu den Kindern Israel und sprich: Bestimmet euch die Zufluchtstädte, von welchen ich durch Mose zu euch geredet habe {4. Mose 35,6 usw.; 5. Mose 19,1 usw..},3 dass dahin fliehe ein Totschläger, der jemand aus Versehen, unabsichtlich {W. ohne Wissen; so auch V.5.}, erschlagen hat; und sie seien euch zur Zuflucht vor dem Bluträcher.4 Und er soll in eine von diesen Städten fliehen, und an dem Eingang des Stadttores stehen und vor den Ohren der Ältesten jener Stadt seine Sache vorbringen; und sie sollen ihn zu sich in die Stadt aufnehmen und ihm einen Ort geben, dass er bei ihnen wohne.5 Und wenn der Bluträcher ihm nachjagt, so sollen sie den Totschläger nicht in seine Hand ausliefern; denn er hat seinen Nächsten unabsichtlich erschlagen, und er hasste ihn vordem nicht.6 Und er soll in jener Stadt wohnen, bis er vor der Gemeinde zu Gericht gestanden hat, bis zum Tode des Hohenpriesters, der in jenen Tagen sein wird; alsdann mag der Totschläger zurückkehren und in seine Stadt und in sein Haus kommen, in die Stadt, aus welcher er geflohen ist. -7 Und sie heiligten Kedes in Galiläa, im Gebirge Naphtali, und Sichem im Gebirge Ephraim, und Kirjath-Arba, das ist Hebron, im Gebirge Juda.8 Und jenseit des Jordan von Jericho, gegen Osten, bestimmten sie Bezer in der Wüste, in der Ebene, vom Stamme Ruben; und Ramoth in Gilead, vom Stamme Gad; und Golan in Basan, vom Stamme Manasse.9 Das waren die bestimmten Städte für alle Kinder Israel und für den Fremdling, der in ihrer Mitte weilte, auf dass dahin fliehe ein jeder, der jemand aus Versehen erschlagen würde, damit er nicht durch die Hand des Bluträchers sterbe, bis er vor der Gemeinde gestanden habe.

Kapitel 21

1 Und die Häupter der Väter der Leviten traten zu Eleasar, dem Priester, und zu Josua, dem Sohne Nuns, und zu den Häuptern der Väter der Stämme der Kinder Israel,2 und redeten zu ihnen zu Silo, im Lande Kanaan, und sprachen: Jahwe hat durch Mose geboten, uns Städte zum Wohnen zu geben, und deren Bezirke für unser Vieh {4. Mose 35,2.}.3 Und die Kinder Israel gaben den Leviten von ihrem Erbteil diese Städte und ihre Bezirke, nach dem Befehle Jahwes:4 Und das Los kam heraus für die Familien der Kehathiter. Und die Söhne Aarons, des Priesters, aus den Leviten, erhielten vom Stamme Juda und vom Stamme der Simeoniter und vom Stamme Benjamin, durchs Los, dreizehn Städte;5 und die übrigen Söhne Kehaths, von den Geschlechtern des Stammes Ephraim und vom Stamme Dan und vom halben Stamme Manasse, durchs Los, zehn Städte.6 Und die Söhne Gersons erhielten von den Geschlechtern des Stammes Issaschar und vom Stamme Aser und vom Stamme Naphtali und vom halben Stamme Manasse in Basan, durchs Los, dreizehn Städte;7 die Söhne Meraris, nach ihren Familien, vom Stamme Ruben und vom Stamme Gad und vom Stamme Sebulon zwölf Städte.8 Und so gaben die Kinder Israel den Leviten diese Städte und ihre Bezirke durchs Los, so wie Jahwe durch Mose geboten hatte.9 Und sie gaben vom Stamme der Kinder Juda und vom Stamme der Kinder Simeon folgende Städte, die man mit Namen nannte;10 und sie wurden den Söhnen Aarons, von den Familien der Kehathiter, aus den Kindern Levi, zuteil (denn für sie war das erste Los).11 Und sie gaben ihnen die Stadt Arbas {H. Kirjath-Arba.}, des Vaters Enaks, das ist Hebron, im Gebirge Juda, und ihre Bezirke rings um sie her.12 Aber das Feld der Stadt und ihre Dörfer gaben sie Kaleb, dem Sohne Jephunnes, als sein Eigentum.13 Und sie gaben den Söhnen Aarons, des Priesters, die Zufluchtstadt für den Totschläger, Hebron und seine Bezirke; und Libna und seine Bezirke,14 und Jattir und seine Bezirke, und Eschtemoa und seine Bezirke,15 und Holon und seine Bezirke, und Debir und seine Bezirke,16 und Ain und seine Bezirke, und Jutta und seine Bezirke, und Beth-Semes und seine Bezirke: neun Städte von diesen beiden Stämmen.17 Und vom Stamme Benjamin: Gibeon und seine Bezirke, Geba und seine Bezirke,18 Anathoth und seine Bezirke, und Almon und seine Bezirke: vier Städte.19 Alle Städte der Söhne Aarons, der Priester: dreizehn Städte und ihre Bezirke.20 Und was die Familien der Söhne Kehaths, der Leviten, die übrigen von den Söhnen Kehaths, betrifft, so waren die Städte ihres Loses vom Stamme Ephraim.21 Und sie gaben ihnen die Zufluchtstadt für den Totschläger, Sichem und seine Bezirke im Gebirge Ephraim; und Geser und seine Bezirke,22 und Kibzaim und seine Bezirke, und Beth-Horon und seine Bezirke: vier Städte.23 Und vom Stamme Dan: Elteke und seine Bezirke, Gibbethon und seine Bezirke,24 Ajjalon und seine Bezirke, Gath-Rimmon und seine Bezirke: vier Städte.25 Und von der Hälfte des Stammes Manasse: Taanak und seine Bezirke, und Gath-Rimmon und seine Bezirke: zwei Städte.26 Aller Städte waren zehn und ihre Bezirke, für die Familien der übrigen Söhne Kehaths.27 Und den Söhnen Gersons, aus den Geschlechtern der Leviten, gaben sie vom halben Stamme Manasse: Die Zufluchtstadt für den Totschläger, Golan in Basan und seine Bezirke; und Beeschtera und seine Bezirke: zwei Städte.28 Und vom Stamme Issaschar: Kischjon und seine Bezirke, Daberath und seine Bezirke,29 Jarmuth und seine Bezirke, En-Gannim und seine Bezirke: vier Städte.30 Und vom Stamme Aser: Mischeal und seine Bezirke, Abdon und seine Bezirke,31 Helkath und seine Bezirke, und Rechob und seine Bezirke: vier Städte.32 Und vom Stamme Naphtali: Die Zufluchtstadt für den Totschläger, Kedes in Galiläa und seine Bezirke; und Hammoth-Dor und seine Bezirke, und Kartan und seine Bezirke: drei Städte.33 Alle Städte der Gersoniter, nach ihren Familien: dreizehn Städte und ihre Bezirke.34 Und den Familien der Söhne Meraris, den übrigen Leviten, gaben sie vom Stamme Sebulon: Jokneam und seine Bezirke, Karta und seine Bezirke,35 Dimna und seine Bezirke, Nahalal und seine Bezirke: vier Städte.36 Und vom Stamme Ruben: Bezer und seine Bezirke, und Jahza und seine Bezirke,37 Kedemoth und seine Bezirke, und Mephaath und seine Bezirke: vier Städte.38 Und vom Stamme Gad: die Zufluchtstadt für den Totschläger, Ramoth in Gilead und seine Bezirke; und Machanaim und seine Bezirke,39 Hesbon und seine Bezirke, Jaser und seine Bezirke; aller Städte waren vier.40 Alle Städte der Söhne Meraris, nach ihren Familien, der übrigen von den Geschlechtern der Leviten: ihr Los war zwölf Städte.41 Alle Städte der Leviten inmitten des Eigentums der Kinder Israel: 48 Städte und ihre Bezirke.42 Diese Städte hatten, Stadt für Stadt, ihre Bezirke rings um sich her: also war es bei allen diesen Städten.43 Und so gab Jahwe Israel das ganze Land, welches er ihren Vätern zu geben geschworen hatte; und sie nahmen es in Besitz und wohnten darin.44 Und Jahwe schaffte ihnen Ruhe ringsumher nach allem, was er ihren Vätern geschworen hatte; und keiner von allen ihren Feinden hielt vor ihnen stand: alle ihre Feinde gab Jahwe in ihre Hand.45 Es fiel kein Wort dahin von all den guten Worten, welche Jahwe zu dem Hause Israel geredet hatte; alles traf ein.

Kapitel 22

1 Damals berief Josua die Rubeniter und die Gaditer und den halben Stamm Manasse,2 und er sprach zu ihnen: Ihr habt alles beobachtet, was Mose, der Knecht Jahwes, euch geboten hat, und habt meiner Stimme gehorcht in allem, was ich euch geboten habe.3 Ihr habt eure Brüder nicht verlassen diese lange Zeit bis auf diesen Tag, und habt das Gebot Jahwes, eures Gottes, beobachtet {Eig. und habt beobachtet, was in Bezug auf das Gebot Jahwes... zu beobachten war.}.4 Und nun hat Jahwe, euer Gott, euren Brüdern Ruhe geschafft, wie er zu ihnen geredet hat; und nun wendet euch und ziehet nach euren Zelten, in das Land eures Eigentums, welches Mose, der Knecht Jahwes, euch jenseit des Jordan gegeben hat.5 Nur achtet wohl darauf, das Gebot und das Gesetz zu tun, welches Mose, der Knecht Jahwes, euch geboten hat: Jahwe, euren Gott, zu lieben und auf allen seinen Wegen zu wandeln und seine Gebote zu beobachten, und ihm anzuhangen und ihm zu dienen mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele.6 Und Josua segnete sie und entliess sie; und sie zogen nach ihren Zelten.7 Und der einen Hälfte des Stammes Manasse hatte Mose in Basan ein Erbteil gegeben; aber seiner anderen Hälfte hatte Josua mit ihren Brüdern diesseit des Jordan, gegen Westen, ihr Erbteil gegeben. Und als Josua sie nach ihren Zelten entliess, da segnete er auch sie,8 und er sprach zu ihnen und sagte: Kehret nach euren Zelten zurück mit vielen Reichtümern und mit sehr vielem Vieh, mit Silber und mit Gold und mit Erz und mit Eisen und mit Kleidern in grosser Menge; teilet die Beute eurer Feinde mit euren Brüdern.9 So kehrten die Kinder Ruben und die Kinder Gad und der halbe Stamm Manasse zurück und zogen weg von den Kindern Israel, von Silo, das im Lande Kanaan ist, um in das Land Gilead zu ziehen, in das Land ihres Eigentums, in welchem sie sich ansässig gemacht hatten nach dem Befehle Jahwes durch Mose.10 Und als sie in die Bezirke des Jordan kamen, die im Lande Kanaan sind, da bauten die Kinder Ruben und die Kinder Gad und der halbe Stamm Manasse daselbst einen Altar am Jordan, einen Altar, gross von Ansehen.11 Und die Kinder Israel hörten sagen: Siehe, die Kinder Ruben und die Kinder Gad und der halbe Stamm Manasse haben einen Altar gebaut, angesichts des Landes Kanaan, in den Bezirken des Jordan, den Kindern Israel gegenüber.12 Und als die Kinder Israel es hörten, da versammelte sich die ganze Gemeinde der Kinder Israel nach Silo, um wider sie hinaufzuziehen zum Kriege.13 Und die Kinder Israel sandten zu den Kindern Ruben und zu den Kindern Gad und zu dem halben Stamme Manasse, in das Land Gilead, Pinehas, den Sohn Eleasars, des Priesters,14 und zehn Fürsten mit ihm, je einen Fürsten für ein Vaterhaus, von allen Stämmen Israels; und sie waren ein jeder das Haupt ihres Vaterhauses unter den Tausenden Israels.15 Und sie kamen zu den Kindern Ruben und zu den Kindern Gad und zu dem halben Stamme Manasse, in das Land Gilead, und redeten mit ihnen und sprachen:16 So spricht die ganze Gemeinde Jahwes: Was ist das für eine Treulosigkeit, die ihr gegen den Gott Israels begangen habt, dass ihr euch heute abwendet von der Nachfolge Jahwes, indem ihr euch einen Altar bauet, um euch heute wider Jahwe zu empören?17 Ist es uns zu wenig an der Ungerechtigkeit Peors, von welcher wir uns noch nicht gereinigt haben bis auf diesen Tag, und doch kam die Plage {O. als die Plage kam.} über die Gemeinde Jahwes?18 Und ihr, ihr wendet euch heute ab von der Nachfolge Jahwes! Und es wird geschehen, empöret ihr euch heute wider Jahwe, so wird er morgen über die ganze Gemeinde Israels erzürnen.19 Jedoch wenn das Land eures Eigentums unrein ist, so kommet herüber in das Land des Eigentums Jahwes, wo die Wohnung Jahwes weilt, und machet euch ansässig in unserer Mitte, aber empöret euch nicht wider Jahwe, und empöret euch nicht wider uns, indem ihr euch einen Altar bauet ausser dem Altar Jahwes, unseres Gottes.20 Hat nicht Achan, der Sohn Serachs, Untreue an dem Verbannten begangen? und ein Zorn kam über die ganze Gemeinde Israels; und er kam nicht als ein Einzelner um in seiner Ungerechtigkeit.21 Und die Kinder Ruben und die Kinder Gad und der halbe Stamm Manasse antworteten und sprachen zu den Häuptern der Tausende Israels:22 Der Gott {El.} der Götter, Jahwe, der Gott {El.} der Götter, Jahwe, er weiss es, und Israel soll es wissen: wenn es aus Empörung, und wenn es aus Treulosigkeit gegen Jahwe geschehen ist, - so mögest du uns nicht retten an diesem Tage! -23 dass wir uns einen Altar gebaut haben, um uns von der Nachfolge Jahwes abzuwenden, und wenn es geschehen ist, um Brandopfer und Speisopfer darauf zu opfern, und wenn, um Friedensopfer darauf zu opfern, so möge Jahwe es fordern!24 Und wenn wir nicht aus Besorgnis vor einer Sache dies getan haben, indem wir sprachen: Künftig werden eure Kinder zu unseren Kindern sprechen und sagen: Was habt ihr mit Jahwe, dem Gott Israels, gemein?25 Jahwe hat ja eine Grenze, den Jordan, zwischen uns und euch gesetzt, ihr Kinder Ruben und ihr Kinder Gad; ihr habt kein Teil an Jahwe! Und so würden eure Kinder machen, dass unsere Kinder aufhörten, Jahwe zu fürchten.26 Und so sprachen wir: Wir wollen uns doch daran machen, den Altar zu bauen, nicht für Brandopfer und nicht für Schlachtopfer;27 sondern ein Zeuge soll er sein zwischen uns und euch und zwischen unseren Geschlechtern nach uns, damit wir den Dienst Jahwes vor ihm verrichten mit unseren Brandopfern und mit unseren Schlachtopfern und mit unseren Friedensopfern, und damit nicht eure Kinder künftig zu unseren Kindern sagen: Ihr habt kein Teil an Jahwe!28 Und wir sprachen: Geschieht es, dass sie künftig zu uns oder zu unseren Geschlechtern also sprechen, so werden wir sagen: Sehet das Abbild des Altars Jahwes, welches unsere Väter gemacht haben, nicht für Brandopfer und nicht für Schlachtopfer; sondern ein Zeuge sollte er sein zwischen uns und euch!29 Fern sei es von uns, dass wir uns wider Jahwe empören und uns heute von der Nachfolge Jahwes abwenden, indem wir einen Altar bauen für Brandopfer, für Speisopfer und für Schlachtopfer, ausser dem Altar Jahwes, unseres Gottes, der vor seiner Wohnung ist!30 Und als Pinehas, der Priester, und die Fürsten der Gemeinde und die Häupter der Tausende Israels, die mit ihm waren, die Worte hörten, welche die Kinder Ruben und die Kinder Gad und die Kinder Manasse redeten, war es gut in ihren Augen.31 Und Pinehas, der Sohn Eleasars, des Priesters, sprach zu den Kindern Ruben und zu den Kindern Gad und zu den Kindern Manasse: Heute erkennen wir, dass Jahwe in unserer Mitte ist, weil ihr diese Treulosigkeit nicht gegen Jahwe begangen habt. Nunmehr habt ihr die Kinder Israel von der Hand Jahwes errettet.32 Und Pinehas, der Sohn Eleasars, des Priesters, und die Fürsten kehrten zurück von den Kindern Ruben und von den Kindern Gad, aus dem Lande Gilead in das Land Kanaan, zu den Kindern Israel und brachten ihnen Antwort.33 Und die Sache war gut in den Augen der Kinder Israel; und die Kinder Israel priesen Gott und sprachen nicht mehr davon, wider sie hinaufzuziehen zum Kriege, um das Land zu verderben, in welchem die Kinder Ruben und die Kinder Gad wohnten.34 Und die Kinder Ruben und die Kinder Gad nannten den Altar Zeuge: denn er ist ein Zeuge zwischen uns, dass Jahwe Gott ist.

Kapitel 23

1 Und es geschah nach vielen Tagen, nachdem Jahwe Israel Ruhe geschafft hatte vor allen seinen Feinden ringsum, als Josua alt geworden war, wohlbetagt,2 da berief Josua ganz Israel: seine Ältesten und seine Häupter und seine Richter und seine Vorsteher, und sprach zu ihnen: Ich bin alt geworden, wohlbetagt;3 und ihr, ihr habt alles gesehen, was Jahwe, euer Gott, allen diesen Nationen euretwegen getan hat. Denn Jahwe, euer Gott, er ist es, der für euch gestritten hat.4 Sehet, ich habe euch diese übrigen Nationen durchs Los als Erbteil zufallen lassen, nach euren Stämmen, vom Jordan an (sowie alle Nationen, die ich ausgerottet habe) bis an das grosse Meer gegen Sonnenuntergang.5 Und Jahwe, euer Gott, er selbst wird sie vor euch ausstossen und sie vor euch austreiben; und ihr werdet ihr Land in Besitz nehmen, so wie Jahwe, euer Gott, zu euch geredet hat.6 So haltet denn sehr fest daran, alles zu beobachten und zu tun, was in dem Buche des Gesetzes Moses geschrieben ist, dass ihr nicht davon abweichet zur Rechten noch zur Linken,7 dass ihr nicht unter diese Nationen kommet, diese, die bei euch übriggeblieben sind, und den Namen ihrer Götter nicht erwähnet und nicht jemand bei ihm beschwöret, und ihnen nicht dienet und euch nicht vor ihnen niederwerfet!8 sondern Jahwe, eurem Gott, sollt ihr anhangen, so wie ihr getan habt bis auf diesen Tag.9 Und Jahwe hat grosse und starke Nationen vor euch ausgetrieben; und ihr - niemand hat vor euch standgehalten bis auf diesen Tag:10 Ein Mann von euch jagt tausend; denn Jahwe, euer Gott, er ist es, der für euch streitet, so wie er zu euch geredet hat.11 So habet wohl acht auf eure Seelen, dass ihr Jahwe, euren Gott, liebet!12 Denn wenn ihr euch irgend abwendet und euch an den Rest dieser Nationen hänget, dieser, die bei euch übriggeblieben sind, und ihr euch mit ihnen verschwägert und unter sie kommet, und sie unter euch:13 so wisset bestimmt, dass Jahwe, euer Gott, nicht fortfahren wird, diese Nationen vor euch auszutreiben; und sie werden euch zur Schlinge werden und zum Fallstrick, und zur Geissel in euren Seiten und zu Dornen in euren Augen, bis ihr umkommet aus diesem guten Lande, das Jahwe, euer Gott, euch gegeben hat.14 Und siehe, ich gehe heute den Weg der ganzen Erde; und ihr wisset {O. so erkennet.} mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, dass nicht ein Wort dahingefallen ist von all den guten Worten, die Jahwe, euer Gott, über euch geredet hat: sie sind euch alle eingetroffen, nicht ein Wort davon ist dahingefallen.15 Aber es wird geschehen, so wie jedes gute Wort über euch gekommen ist, das Jahwe, euer Gott, zu euch geredet hat, also wird Jahwe jedes böse Wort über euch kommen lassen, bis er euch aus diesem guten Lande vertilgt hat, das Jahwe, euer Gott, euch gegeben hat.16 Wenn ihr den Bund Jahwes, eures Gottes, den er euch geboten hat, übertretet, und hingehet und anderen Göttern dienet und euch vor ihnen niederwerfet, so wird der Zorn Jahwes gegen euch entbrennen, und ihr werdet schnell umkommen aus dem guten Lande, das er euch gegeben hat.

Kapitel 24

1 Und Josua versammelte alle Stämme Israels nach Sichem, und er berief die Ältesten von Israel und seine Häupter und seine Richter und seine Vorsteher; und sie stellten sich vor Gott.2 Und Josua sprach zu dem ganzen Volke: So spricht Jahwe, der Gott Israels: Eure Väter wohnten vor alters jenseit des Stromes {d.h. des Euphrat.}, Tarah, der Vater Abrahams und der Vater Nahors, und sie dienten anderen Göttern.3 Und ich nahm Abraham, euren Vater, von jenseit des Stromes und liess ihn durch das ganze Land Kanaan wandern, und ich mehrte seinen Samen und gab ihm Isaak.4 Und dem Isaak gab ich Jakob und Esau; und dem Esau gab ich das Gebirge Seir, es zu besitzen; und Jakob und seine Söhne zogen nach Ägypten hinab.5 Und ich sandte Mose und Aaron und schlug Ägypten, so wie ich in seiner Mitte getan habe; und danach führte ich euch heraus.6 Und ich führte eure Väter aus Ägypten hinweg, und ihr kamet an das Meer; und die Ägypter jagten euren Vätern nach mit Wagen und mit Reitern bis an das Schilfmeer.7 Da schrieen sie zu Jahwe, und er setzte Finsternis zwischen euch und die Ägypter und führte das Meer über sie und bedeckte sie; und eure Augen haben gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe. Und ihr wohntet in der Wüste eine lange Zeit.8 Und ich brachte euch in das Land der Amoriter, die jenseit des Jordan wohnten, und sie stritten wider euch; und ich gab sie in eure Hand, und ihr nahmet ihr Land in Besitz, und ich vertilgte sie vor euch.9 Da stand Balak auf, der Sohn Zippors, der König von Moab, und stritt wider Israel; und er sandte hin und liess Bileam, den Sohn Beors, rufen, um euch zu verfluchen.10 Aber ich wollte nicht auf Bileam hören, und er segnete euch vielmehr; und ich errettete euch aus seiner Hand.11 Und ihr zoget über den Jordan und kamet nach Jericho; und die Bürger von Jericho und die Amoriter und die Perisiter und die Kanaaniter und die Hethiter und die Girgasiter und die Hewiter und die Jebusiter stritten wider euch, und ich gab sie in eure Hand.12 Und ich sandte die Hornissen vor euch her, und sie vertrieben sie vor euch, die beiden Könige der Amoriter; nicht mit deinem Schwert und nicht mit deinem Bogen.13 Und ich habe euch ein Land gegeben, um das du dich nicht gemüht, und Städte, die ihr nicht gebaut habt, und ihr wohnet darin; von Weinbergen und Olivenbäumen, die ihr nicht gepflanzt habt, esset ihr. -14 Und nun fürchet Jahwe und dienet ihm in Vollkommenheit {O. Lauterkeit, Aufrichtigkeit.} und in Wahrheit; und tut die Götter hinweg, welchen eure Väter jenseit des Stromes und in Ägypten gedient haben, und dienet Jahwe.15 Und wenn es übel ist in euren Augen, Jahwe zu dienen, so erwählet euch heute, wem ihr dienen wollt, ob den Göttern, welchen eure Väter gedient haben, die jenseit des Stromes wohnten, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnet. Ich aber und mein Haus, wir wollen Jahwe dienen!16 Und das Volk antwortete und sprach: Fern sei es von uns, Jahwe zu verlassen, um anderen Göttern zu dienen!17 Denn Jahwe, unser Gott, ist es, der uns und unsere Väter aus dem Lande Ägypten, aus dem Hause der Knechtschaft, heraufgeführt hat, und der vor unseren Augen diese grossen Zeichen getan und uns behütet hat auf dem ganzen Wege, auf dem wir gegangen, und unter all den Völkern, durch deren Mitte wir gezogen sind.18 Und Jahwe hat alle Völker und die Amoriter, die Bewohner des Landes, vor uns vertrieben. Auch wir wollen Jahwe dienen, denn er ist unser Gott!19 Und Josua sprach zu dem Volke: Ihr könnet Jahwe nicht dienen; denn er ist ein heiliger Gott, er ist ein eifernder Gott {El.}; er wird eure Übertretung {Eig. euren Abfall.} und eure Sünden nicht vergeben.20 Wenn ihr Jahwe verlasset und fremden Göttern dienet, so wird er sich wenden und euch Übles tun und euch vernichten, nachdem er euch Gutes getan hat.21 Und das Volk sprach zu Josua: Nein, sondern Jahwe wollen wir dienen!22 Da sprach Josua zu dem Volke: Ihr seid Zeugen gegen euch, dass ihr selbst euch Jahwe erwählt habt, um ihm zu dienen. Und sie sprachen: Wir sind Zeugen!23 So tut nun die fremden Götter hinweg, die in eurer Mitte sind, und neiget euer Herz zu Jahwe, dem Gott Israels.24 Und das Volk sprach zu Josua: Jahwe, unserem Gott, wollen wir dienen und auf seine Stimme hören!25 Und Josua machte einen Bund mit dem Volke an selbigem Tage und stellte ihm Satzung und Recht zu Sichem.26 Und Josua schrieb diese Worte in das Buch des Gesetzes Gottes; und er nahm einen grossen Stein und richtete ihn daselbst auf unter der Terebinthe, die bei dem Heiligtum Jahwes steht {Vergl. 1. Mose 12,6. 7; 35,4.}.27 Und Josua sprach zu dem ganzen Volke: Siehe, dieser Stein soll Zeuge gegen uns sein; denn er hat alle Worte Jahwes gehört, die er mit uns geredet hat; und er soll Zeuge gegen euch sein, damit ihr euren Gott nicht verleugnet.28 Und Josua entliess das Volk, einen jeden in sein Erbteil.29 Und es geschah nach diesen Dingen, da starb Josua, der Sohn Nuns, der Knecht Jahwes, hundertzehn Jahre alt;30 und man begrub ihn im Gebiete seines Erbteils zu Timnath-Serach auf dem Gebirge Ephraim, nördlich vom Berge Gaasch.31 Und Israel diente Jahwe alle Tage Josuas und alle Tage der Ältesten, welche ihre Tage nach Josua verlängerten, und die das ganze Werk Jahwes kannten, das er für Israel getan hatte.32 Und die Gebeine Josephs, welche die Kinder Israel aus Ägypten heraufgebracht hatten, begruben sie zu Sichem auf dem Stück Feld, welches Jakob von den Söhnen Hemors, des Vaters Sichems, gekauft hatte um hundert Kesita; und sie wurden den Kindern Joseph zum Erbteil.33 Und Eleasar, der Sohn Aarons, starb; und sie begruben ihn auf dem Hügel seines Sohnes Pinehas {O. in Gibea, der Stadt seines Sohnes Pinehas.}, der ihm gegeben worden war auf dem Gebirge Ephraim.