Home     
      Bibeltext     
      Grundtext     
      Dokumente     
      Hilfe     

A Bible for every Family in the World

Buch:
Kapitel:
Vers:

Altes Testament
17 Geschichtsbücher

5 Lehrbücher

17 Prophetische Bücher
Neues Testament
5 Geschichtsbücher

21 Lehrbücher

1 Prophetisches Buch
P T H 1 Genesis (1. Mose)
P T H 2 Exodus (2. Mose)
P T H 3 Levitikus (3. Mose)
P T H 4 Numeri (4. Mose)
P T H 5 Deuteronomium (5. Mose)
P T H 6 Josua
P T H 7 Richter
P T H 8 Ruth
P T H 9 1. Samuel
P T H 10 2. Samuel
P T H 11 1. Könige
P T H 12 2. Könige
P T H 13 1. Chronik
P T H 14 2. Chronik
P T H 15 Esra
P T H 16 Nehemia
P T H 17 Ester
P T H 18 Hiob
P T H 19 Psalmen
P T H 20 Sprüche
P T H 21 Prediger
P T H 22 Hohelied
P T H 23 Jesaja
P T H 24 Jeremia
P T H 25 Klagelieder
P T H 26 Hesekiel
P T H 27 Daniel
P T H 28 Hosea
P T H 29 Joel
P T H 30 Amos
P T H 31 Obadja
P T H 32 Jona
P T H 33 Micha
P T H 34 Nahum
P T H 35 Habakuk
P T H 36 Zephanja
P T H 37 Haggai
P T H 38 Sacharja
P T H 39 Maleachi
P T G 40 Matthäus
P T G 41 Markus
P T G 42 Lukas
P T G 43 Johannes
P T G 44 Apostelgeschichte
P T G 45 Römer
P T G 46 1. Korinther
P T G 47 2. Korinther
P T G 48 Galater
P T G 49 Epheser
P T G 50 Philipper
P T G 51 Kolosser
P T G 52 1. Thessalonicher
P T G 53 2. Thessalonicher
P T G 54 1. Timotheus
P T G 55 2. Timotheus
P T G 56 Titus
P T G 57 Philemon
P T G 58 Hebräer
P T G 59 Jakobus
P T G 60 1. Petrus
P T G 61 2. Petrus
P T G 62 1. Johannes
P T G 63 2. Johannes
P T G 64 3. Johannes
P T G 65 Judas
P T G 66 Offenbarung

Matthäus

Inhaltsübersicht I
Inhaltsübersicht II

Teil 1: * Anfang des Dienstes (1,1-4,22)

Kapitel 1

1 Buch des Geschlechts Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams.

Die königliche Abstammungslinie [1Chr1,34; 2,1-15; 3,5.10-19; Lk3,23-18] (1,2-17)

Von Abraham bis David 14 Geschlechter (1,2-5)

2 Abraham ('Vater einer Menge') zeugte Isaak;
Isaak ('Gelächter; Er lacht') aber zeugte Jakob,
Jakob ('Fersenhalter; Er betrügt') {Zu Jakobs Geschichte, siehe 1.Mose 25-50.} aber zeugte Juda und seine Brüder;
3 Juda ('preisen') aber zeugte Perez und Serach {Zu Judas Geschichte, siehe 1.Mose 38.} von der Tamar ('Palme');
Perez ('Teilung') aber zeugte Hezron,
Hezron ('Schlanker') {Zu Hezron, siehe 1. Mose 45,12.} aber zeugte Ram,
4 Ram ('(Adonai ist) erhaben') {Zu Ram, siehe Ruth 4,19 und 1.Chronik 2,9.} aber zeugte Amminadab,
Amminadab ('(Mein) Volk (Verwandter) hat sich freigebig gezeigt') aber zeugte Nachschon,
Nachschon ('Schlange') aber zeugte Salmon,
5 Salmon ('Funke') aber zeugte Boas von der Rahab;
Boas ('In ihm ist Kraft; Von scharfem Geiste') aber zeugte Obed von der Ruth ('Kameradin');
Obed ('Diener (Gottes)') aber zeugte Isai,

Von David bis zum Auszug aus Babylon 14 Geschlechter (1,6-8)

6 Isai aber zeugte David, den König.
David ('Geliebter; Liebling; Bruder des Vaters') {Zu Davids Geschichte, siehe ab 1. Samuel 16.} aber zeugte Salomo von der, die Urias Weib gewesen {Urias Weib. Das ist Bathseba.};
7 Salomo ('Mann des Friedens') aber zeugte Rehabeam,
Rehabeam ('Das Volk hat sich ausgebreitet') aber zeugte Abija, {Abija. 1. König von Juda. Rehabeam war der letzte König des vereinten Israels und erster König über das Südreich Juda.}
Abija ('(Mein) Vater ist Jahwe') aber zeugte Asa, {Asa. 2. König von Juda.}
8 Asa aber zeugte Josaphat, {Josaphat. 3. König von Juda, 911-870 v.Chr. (41 Jahre lang).}
Josaphat ('Jahwe hat gerichtet') aber zeugte Joram, {Joram. 4. König von Juda, ca. 873-849 v.Chr. Siehe 1.Könige 22,1-51; 2.Könige 3; 2.Chronik 17,1-21,1.}
Joram ('Jahwe ist erhaben') aber zeugte Osia, {Osia. 5. König von Juda, 847-843 v.Chr. Siehe 2.Chronik 21,2-5.} {Kommentar: Zwischen Joram und Usija fehlen: Ahasja, Athalia(f), Joasch (Joas) und Amazja.}
9 Usija ('Jahwe ist meine Stärke') {Usija. Usija wurde auch Asarja genannt. Beide Namen sind austauschbar und bedeuten auch dasselbe.} aber zeugte Jotam, {Jotam. König von Juda; 787-736 v.Chr.}
Jotam aber zeugte Ahas, {Ahas. Siehe 2.Könige 15,32-38; 2.Chronik 27; Er war 16 Jahre lang König.}
Ahas ('Er hat ergriffen') aber zeugte Hiskia, {Hiskia. König von Juda, 735-715 v.Chr. Siehe 2.Chronik 28.}
10 Hiskia ('Meine Stärke ist 'Gott (der Herr)'') aber zeugte Manasse, {Manasse. [*Erneuerer*] König von Juda, ca. 725-687 v.Chr.; Siehe 2.Könige 18-20; 2.Chronik 29-32; Jesaja 36-39.}
Manasse ('vergessen machend') aber zeugte Amon,
Amon aber zeugte Josia,
11 Josia aber zeugte Jechonia und seine Brüder um die Zeit der Wegführung nach Babylon.

Nach der Wegführung nach Babylon bis zu Christus 14 Geschlechter (1,12-16)

12 Nach der Wegführung nach Babylon aber zeugte Jechonia Schealtiel,
Schealtiel aber zeugte Serubbabel,
13 Serubbabel ('Nachkomme von Babel') aber zeugte Abiud,
Abiud aber zeugte Eljakim,
Eljakim ('Elohim (Gott) möge aufrichten') aber zeugte Asor,
14 Asor aber zeugte Zadok,
Zadok aber zeugte Achim,
Achim aber zeugte Eliud,
15 Eliud aber zeugte Eleasar,
Eleasar ('Elohim (Gott) hat geholfen') aber zeugte Matthan,
Matthan aber zeugte Jakob,
16 Jakob aber zeugte Joseph, den Mann der Maria, von welcher Jesus ('Adonai (der Herr) rettet)' geboren wurde, der Christus {Christus. Das heisst: Der Gesalbte.} genannt wird.

3 mal 14 Geschlechter (1,17)

17 So sind nun alle Geschlechter von Abraham bis auf David vierzehn Geschlechter, und von David bis zur Wegführung nach Babylon vierzehn Geschlechter, und von der Wegführung nach Babylon bis auf den Christus vierzehn Geschlechter.

Die Geburt Jesu (1,18-25)

18 Die Geburt Jesu Christi war aber also: Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Joseph verlobt {verlobt. Die jüdische Verlobung ist ein rechtsverbindliches Eheversprechen.} war, wurde sie, ehe sie zusammengekommen waren, schwanger erfunden von dem Heiligen Geiste. {schwanger erfunden von dem Heiligen Geiste. Einige jüdische Traditionen behaupten, Jesus wäre der aussereheliche Sohn der Maria und eines römischen Soldaten gewesen (einen Anhaltspunkt dafür sehen manche in Johannes 8,41). Die Geburt Samsons (Richter 13,6) wird von einigen jüdischen Traditionen ähnlich gesehen. Der Text stützt diese Interpretation aber nicht. Siehe dazu die Aussage des Engel des Herrn in Vers 20 und der weitere Kontext; wie z.B. die Voraussagen in den Propheten aber auch der weitere Verlauf der Geschichte.}19 Joseph aber, ihr Mann, indem er gerecht war und sie nicht öffentlich zur Schau stellen wollte, gedachte sie heimlich zu entlassen.20 Indem er aber solches bei sich überlegte, siehe, da erschien ihm ein Engel 'Adonais (des Herrn)' im Traum und sprach: 22 Dies alles geschah aber, auf dass erfüllt würde, was von 'Adonai (dem Herrn)' geredet ist durch den Propheten, welcher spricht (Jesaja 7,14): was verdolmetscht ist: 'Gott mit uns'.24 Joseph aber, vom Schlafe erwacht, tat, wie ihm der Engel 'Adonais (des Herrn)' befohlen hatte, und nahm sein Weib zu sich;25 und er erkannte sie nicht {erkannte sie nicht. 'erkannte sie' ist eine Umschreibung für Geschlechtsverkehr. 'erkannte sie nicht' heisst also, dass sie noch kein ehelicher Verkehr miteinander hatten. Siehe auch 1Mo4,1.17.25; 38,26; Ri11,39.}, bis sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte; und er hiess seinen Namen Jesus.

Kapitel 2

1 Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen Herodes, des Königs, siehe, da kamen Magier vom Morgenlande nach Jerusalem, welche sprachen: {Bethlehem. heisst 'Stadt des Brotes', 'Brothausen' / Magier. Griechisch magoi. (Hat nichts mit Magie im heutigen Sprachgebrauch zu tun.) Bezeichnet eine Gruppe von Leuten, die sich mit Sternkunde befassten. Andere übersetzen mit Sterndeuter, Weisen oder Gelehrte. / vom Morgenlande. aus dem Osten. / Jerusalem. heisst 'Stadt des Friedens'. Hebräisch ausgesprochen 'Jeruschalaim'.}3 Als aber der König Herodes es hörte, wurde er bestürzt, und ganz Jerusalem mit ihm;4 und er versammelte alle Hohenpriester und 'Torahlehrer (Schriftgelehrten)' des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle.5 Sie aber sagten ihm: 7 Dann berief Herodes die Magier heimlich und erforschte genau von ihnen die Zeit der Erscheinung des Sternes;8 und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: 9 Sie aber, als sie den König gehört hatten, zogen hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und oben über dem Orte stand, wo das Kindlein war.10 Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr grosser Freude.

Die Gaben der Gelehrten: Gold, Weihrauch und Myrrhe (2,11ff)

11 Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm; und sie taten ihre Schätze auf und opferten ihm Gaben: Gold und Weihrauch und Myrrhe.12 Und als sie im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Wege hin in ihr Land.

Flucht nach Ägypten (2,13ff)

13 Als sie aber hingezogen waren, siehe, da erscheint ein Engel 'Adonais (des Herrn)' dem Joseph im Traum und spricht: 14 Er aber stand auf, nahm das Kindlein und seine Mutter des Nachts zu sich und zog hin nach Ägypten.15 Und er war daselbst bis zum Tode Herodes, auf dass erfüllt würde, was von 'Adonai (dem Herrn)' geredet ist durch den Propheten, welcher spricht (Hosea 11,1):

Herodes lässt alle Kinder im Alter von 2 Jahren und jünger töten (2,16ff)

16 Da ergrimmte Herodes sehr, als er sah, dass er von den Magiern hintergangen worden war; und er sandte hin und liess alle Knaben töten, die in Bethlehem und in allen seinen Grenzen waren, von zwei Jahren und darunter, nach der Zeit, die er von den Magiern genau erforscht hatte.17 Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremias geredet ist, welcher spricht (Jeremia 31,15):

Die Rückkehr nach Israel in die Stadt Nazareth von der Gegend Galiläa (2,19ff)

19 Als aber Herodes gestorben war, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum in Ägypten und spricht:21 Und er stand auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich, und er kam 'nach Erez Jisrael (in das Land Israel)'.22 Als er aber hörte, dass Archelaus über Judäa herrsche, anstatt seines Vaters Herodes, fürchtete er sich, dahin zu gehen; und als er im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatte, zog er hin in die Gegenden von Galiläa23 und kam und wohnte in einer Stadt, genannt Nazareth; damit erfüllt würde, was durch die Propheten geredet ist:

Kapitel 3

Johannes der Täufer - Der Voranküniger des Messias (3,1ff)

1 In jenen Tagen aber kommt Johannes der Täufer und predigt in der Wüste von Judäa und spricht:3 Denn dieser ist der, von welchem durch den Propheten Jesajas geredet ist, welcher spricht (Jesaja 40,3): 4 Er aber, Johannes, hatte seine Kleidung von Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber war Heuschrecken und wilder Honig.

Viel aus Judäa und Umgebung bekennen ihre Sünden und lassen sich im Jordan von Johannes taufen (3,5ff)

5 Da ging zu ihm hinaus Jerusalem und ganz Judäa und die ganze Umgegend des Jordan;6 und sie wurden von ihm im Jordan getauft, indem sie ihre Sünden bekannten.

Die Pharisäer und Sadduzäer bei Johannes (3,7ff)

7 Als er aber viele der Pharisäer und Sadduzäer zu seiner Taufe kommen sah, sprach er zu ihnen: 13 Dann kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um von ihm getauft zu werden.14 Johannes aber wehrte ihm und sprach: 15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Dann lässt er es ihm zu.16 Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald von dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden ihm aufgetan, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herniederfahren und auf ihn kommen.17 Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht:

Kapitel 4

1 Dann wurde Jesus von dem Geiste in die Wüste hinaufgeführt, um von dem Teufel versucht zu werden;2 und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn danach.3 Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Er aber antwortete und sprach:5 Dann nimmt der Teufel ihn mit in die heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinne des Tempels6 und spricht zu ihm: 7 Jesus sprach zu ihm: 8 Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm:10 Da spricht Jesus zu ihm: 11 Dann verlässt ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herzu und dienten ihm.12 Als er aber gehört hatte, dass Johannes überliefert worden war, entwich er nach Galiläa;13 und er verliess Nazareth und kam und wohnte in Kapernaum, das am See liegt, in dem Gebiet von Sebulon und Naphtali;14 auf dass erfüllt würde, was durch den Propheten Jesajas geredet ist, welcher spricht (Jesaja 8,23; 9,1):17 Von da an begann Jesus zu predigen und zu sagen: 18 Als er aber am See von Galiläa wandelte, sah er zwei Brüder: Simon, genannt Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die ein Netz in den See warfen, denn sie waren Fischer.19 Und er spricht zu ihnen: 20 Sie aber verliessen alsbald die Netze und folgten ihm nach.21 Und als er von dort weiterging, sah er zwei andere Brüder: Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, im Schiffe mit ihrem Vater Zebedäus, wie sie ihre Netze ausbesserten; und er rief sie.22 Sie aber verliessen alsbald das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach.
23 Und Jesus zog in ganz Galiläa umher, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium des Reiches und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen unter dem Volke.24 Und sein Ruf ging aus in das ganze Syrien; und sie brachten zu ihm alle Leidenden, die mit mancherlei Krankheiten und Qualen behaftet waren, und Besessene und Mondsüchtige und Gelähmte; und er heilte sie.25 Und es folgten ihm grosse Volksmengen von Galiläa und Dekapolis und Jerusalem und Judäa und von jenseits des Jordan.

Teil 2: 1. Rede: Die Berglehre - Die bessere Gerechtigkeit (Kapitel 5-7)

Kapitel 5

1 Als er aber die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg; und als er sich gesetzt hatte, traten seine Jünger zu ihm.2 Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:

Wenn Worte töten, zieht das wie das Morden Gericht nach sich (5,21-22)

Vom Vergeben (5,23ff)

Verschärfung des Gesetzes: Ehebruch (5,27)

Verschärfung des Gesetzes: Schwören (5,33)

Verschärfung des Gesetzes: Vergeltung (5,38)

Kapitel 6

Jesus fordert zur Freigebigkeit auf (6,22ff)

Kapitel 7

Vom Richten (7,1ff)

Vom unrechten Geben (7,6)

Vom Bitten, Suchen und Anklopfen (7,7ff)

Vom 'wie nach dem Gesetz und den Propheten gelebt werden kann' / Das wohltuende 'Wie du mir, soll ich dir' (7,12)

Vom Weg, der zum Leben führt und vom Weg, der zum Verderben (7,13)

Vom Wolf im Schafpelz - das Erkennen von falschen Propheten an ihren Früchten (7,15ff)

Vom 'Herr, Herr!' sagen oder 'den Willen Gottes tun' (7,21ff)

Gleichnis: Auf Felsen oder auf Sand gebaut (7,24ff)

{Gleichnisse: 'Es ist gleich...' kann richtiger übersetzt werden nach der ursprünglichen aramäischen Erzählform: 'Es verhält sich mit... wie mit...'. Es ist zwischen Parabel und Allegorie zu unterscheiden. Bei einer Parabel wird genau ein Gedanke weitergegeben. Bei der Allegorie sind eine Fülle von Gedanken und Anspielungen hinter einer biblischen Ausdrucksweise versteckt. Sie ist desshalb eine Rätselrede.}28 Und es geschah, als Jesus diese Worte vollendet hatte, da erstaunten die Volksmengen sehr über seine Lehre;29 denn er lehrte sie wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

Kapitel 8

1 Als er aber von dem Berge herabgestiegen war, folgten ihm grosse Volksmengen.2 Und siehe, ein Aussätziger kam herzu und warf sich vor ihm nieder und sprach: 3 Und er streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach: Und alsbald wurde sein Aussatz gereinigt.4 Und Jesus spricht zu ihm: 5 Als er aber in Kapernaum eintrat, kam ein Hauptmann zu ihm, der ihn bat und sprach:7 Und Jesus spricht zu ihm: 8 Der Hauptmann aber antwortete und sprach: 10 Als aber Jesus es hörte, verwunderte er sich und sprach zu denen, welche nachfolgten: 13 Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Und sein Knecht wurde gesund in jener Stunde.14 Und als Jesus in das Haus des Petrus gekommen war, sah er dessen Schwiegermutter fieberkrank daniederliegen.15 Und er rührte ihre Hand an, und das Fieber verliess sie; und sie stand auf und diente ihm.16 Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus mit einem Worte, und er heilte alle Leidenden,17 damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesajas geredet ist, welcher spricht (Jesaja 53,4): 18 Als aber Jesus eine grosse Volksmenge um sich sah, befahl er, an das jenseitige Ufer hinwegzufahren.19 Und ein Schriftgelehrter kam herzu und sprach zu ihm: 20 Und Jesus spricht zu ihm: 21 Ein anderer aber von seinen Jüngern sprach zu ihm: 22 Jesus aber sprach zu ihm:

Jesus ist Herr über die Naturgewalten - Der Sturm auf dem See (8,23)

23 Und als er in das Schiff gestiegen war, folgten ihm seine Jünger.24 Und siehe, es erhob sich ein grosses Ungestüm auf dem See, so dass das Schiff von den Wellen bedeckt wurde; er aber schlief.25 Und die Jünger traten hinzu, weckten ihn auf und sprachen: 26 Und er spricht zu ihnen: Dann stand er auf und bedrohte die Winde und den See; und es ward eine grosse Stille.27 Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: 28 Und als er an das jenseitige Ufer gekommen war, in das Land der Gergesener, begegneten ihm zwei Besessene, die aus den Grüften hervorkamen, sehr wütend, so dass niemand jenes Weges vorbeizugehen vermochte.29 Und siehe, sie schrien und sprachen: 30 Es war aber fern von ihnen eine Herde vieler Schweine, welche weidete.31 Die Dämonen aber baten ihn und sprachen: 32 Und er sprach zu ihnen: Sie aber fuhren aus und fuhren in die Herde Schweine. Und siehe, die ganze Herde Schweine stürzte sich den Abhang hinab in den See, und sie kamen um in dem Gewässer.33 Die Hüter aber flohen und gingen in die Stadt und verkündeten alles und das von den Besessenen.34 Und siehe, die ganze Stadt ging hinaus, Jesu entgegen, und als sie ihn sahen, baten sie, dass er aus ihren Grenzen weggehen möchte. -

Kapitel 9

1 Und er stieg in das Schiff, setzte über und kam in seine eigene Stadt.2 Und siehe, sie brachten einen Gelähmten zu ihm, der auf einem Bette lag; und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: 3 Und siehe, etliche von den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst {sprachen bei sich selbst. Das heisst: 'dachten'.}: 4 Und als Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Dann sagt er zu dem Gelähmten: 7 Und er stand auf und ging nach seinem Hause.8 Als aber die Volksmengen es sahen, fürchteten sie sich und verherrlichten Gott, der solche Gewalt den Menschen gegeben.

Jesus ruft den Matthäus in die Nachfolge (9,9ff)

9 Und als Jesus von dort weiterging, sah er einen Menschen am Zollhause sitzen, Matthäus genannt, und er spricht zu ihm: Und er stand auf und folgte ihm nach.10 Und es geschah, als er in dem Hause zu Tische lag, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder {Zöllner und Sünder. Überall wo im Neuen Testament 'Zöllner und Sünder' nebeneinander vorkommen (z.B. Mar2,15; Luk5,30 u.a.) zeigt der Kulturzusammenhang, dass nicht einfach 'sündige Menschen' gemeint sind, sondern solche, die ihre Verbundenheit mit der jüdischen Religion aufgegeben haben. Sie identifizieren sich nicht mehr mit ihrer religiösen Herkunft und sind deshalb ausgestossen worden. Sie stellen also so etwas wie Exkommunizierte, Geächtete der jüdischen Gesellschaft dar.} und lagen zu Tische mit Jesu und seinen Jüngern.11 Und als die Pharisäer es sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: 12 Als aber Jesus es hörte, sprach er: 14 Dann kommen die Jünger des Johannes zu ihm und sagen: 15 Und Jesus sprach zu ihnen: 18 Während er dies zu ihnen redete, siehe, da kam ein Vorsteher herein und warf sich vor ihm nieder und sprach: 19 Und Jesus stand auf und folgte ihm, und seine Jünger.20 Und siehe, ein Weib, das zwölf Jahre blutflüssig war, trat von hinten herzu und rührte die Quaste {Quaste. wurde aus religiösen Gründen getragen. Hebräisch zizit; griechisch kraspedon. Nach 4.Mose 15,38-41; 5.Mose 22,12 wurde an den Ecken des Mantels mit einer Schnur Quasten befestigt. Auch Jesus trug Quasten (Matthäus 9,20; 14,36).} seines Kleides an;21 denn sie sprach bei sich selbst {sprach bei sich selbst. Das heisst: 'dachte'.}: 22 Jesus aber wandte sich um, und als er sie sah, sprach er: Und das Weib war geheilt von jener Stunde an.23 Und als Jesus in das Haus des Vorstehers kam und die Pfeifer und die lärmende Volksmenge sah,24 sprach er: Und sie verlachten ihn.25 Als aber die Volksmenge hinausgetrieben war, ging er hinein und ergriff sie bei der Hand; und das Mägdlein stand auf.26 Und das Gerücht hiervon ging aus in jenes ganze Land.27 Und als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde, welche schrien und sprachen: 28 Als er aber in das Haus gekommen war, traten die Blinden zu ihm; und Jesus spricht zu ihnen: Sie sagen zu ihm: 29 Dann rührte er ihre Augen an und sprach: 30 Und ihre Augen wurden aufgetan; und Jesus bedrohte sie und sprach: 31 Sie aber gingen aus und machten ihn bekannt in jenem ganzen Lande.32 Als sie aber weggingen, siehe, da brachten sie einen stummen Menschen zu ihm, der besessen war.33 Und als der Dämon ausgetrieben war, redete der Stumme. Und die Volksmengen verwunderten sich und sprachen: 34 Die Pharisäer aber sagten: 35 Und Jesus zog umher durch alle Städte und Dörfer und lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium des Reiches und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen.36 Als er aber die Volksmengen sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie erschöpft und verschmachtet waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.37 Dann spricht er zu seinen Jüngern:

Kapitel 10

Teil 3: 2. Rede: Die Aussendung der 12 Apostel (10)

1 Und als er seine zwölf Jünger herzugerufen hatte, gab er ihnen Gewalt über unreine Geister, um sie auszutreiben, und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen.2 Die Namen der zwölf Apostel aber sind diese:
Der erste, Simon, der Petrus genannt wird,
und Andreas, sein Bruder;
Jakobus, der Sohn des Zebedäus,
und Johannes, sein Bruder;
3 Philippus
und Bartholomäus;
Thomas und
Matthäus, der Zöllner;
Jakobus, der Sohn des Alphäus,
und Lebbäus, der zubenamt war Thaddäus;
4 Simon, der Kananäer,
und Judas, der Iskariot, der ihn auch überlieferte.

Aussenden der 12 Jünger: Erster Auftrag: zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel (zu den eigenen Leuten) (10,5ff)

5 Diese zwölf sandte Jesus aus und befahl ihnen und sprach:

Kapitel 11

1 Und es geschah, als Jesus seine Befehle an seine zwölf Jünger vollendet hatte, ging er von dort hinweg, um in ihren Städten zu lehren und zu predigen.2 Als aber Johannes im Gefängnis die Werke des Christus hörte, sandte er durch seine Jünger3 und liess ihm sagen: 4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: 7 Als diese aber hingingen, fing Jesus an, zu den Volksmengen zu reden über Johannes: 20 Dann fing er an, die Städte zu schelten, in welchen seine meisten Wunderwerke geschehen waren, weil sie nicht Busse getan hatten.25 Zu jener Zeit hob Jesus an und sprach:

Kapitel 12

Jesus ist Herr über den Sabbat (12,1ff)

1 Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Saaten; es hungerte aber seine Jünger, und sie fingen an, Ähren abzupflücken und zu essen.2 Als aber die Pharisäer es sahen, sprachen sie zu ihm: 3 Er aber sprach zu ihnen: 9 Und als er von dort weiterging, kam er in ihre Synagoge.10 Und siehe, da war ein Mensch, der eine verdorrte Hand hatte. Und sie fragten ihn: auf dass sie ihn anklagen möchten. {ELB: 'Und sie fragten ihn und sprachen:'.}11 Er aber sprach zu ihnen: 13 Dann spricht er zu dem Menschen: Und er streckte sie aus, und sie ward wiederhergestellt, gesund wie die andere.14 Die Pharisäer aber gingen hinaus und hielten Rat wider ihn, wie sie ihn umbrächten.15 Als aber Jesus es erkannte, entwich er von dort; und es folgten ihm grosse Volksmengen, und er heilte sie alle.16 Und er bedrohte sie, dass sie ihn nicht offenbar machten;17 damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesajas geredet ist, welcher spricht (Jesaja 42,1-4):

Jesus heilt einen Menschen, der blind und stumm war (12,22ff)

22 Dann wurde ein Besessener zu ihm gebracht, blind und stumm; und er heilte ihn, so dass der Blinde und Stumme redete und sah.
23 Und es erstaunten {erstaunten. Dämonen konnten normalerweise nur ausgetrieben werden, wenn man sie nach ihrem Namen fragte. Einem Menschen, der blind und stumm war, und somit ja nicht sprechen konnte, konnte auch kein Dämon ausgetrieben werden.} alle die Volksmengen und sagten: 24 Die Pharisäer aber sagten, als sie es hörten: 25 Da er aber ihre Gedanken wusste, sprach er zu ihnen: 38 Dann antworteten ihm etliche der Schriftgelehrten und Pharisäer und sprachen: 39 Er aber antwortete und sprach zu ihnen:

Vom Bösen Geist, der ausgefahren ist, keine Ruhe findet und wieder zurückkehrt (12,43ff)

Jesus und seine wahren Brüder, Schwestern und Mutter (12,46)

46 Als er aber noch zu den Volksmengen redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draussen und suchten ihn zu sprechen.47 Und es sprach einer zu ihm: 48 Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: 49 Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach:

Teil 4: 3. Rede: Gleichnisse vom Reich der Himmel (13)

Kapitel 13

1 An jenem Tage aber ging Jesus aus dem Hause hinaus und setzte sich an den See.2 Und es versammelten sich grosse Volksmengen zu ihm, so dass er in ein Schiff stieg und sich setzte; und die ganze Volksmenge stand am Ufer.

Gleichnis fürs Volk: Das Samenkorn, das auf vielerlei Boden fällt (13,3ff)

3 Und er redete vieles in Gleichnissen zu ihnen und sprach:

* Genetik (im Samen, Programmvorschrift, wie Weizen/Äre/Korn gebaut wird (DNS, LOGOS, Worte)) ok, Umwelt nicht. Resultat: Kein Weizen. (13,7ff)

10 Und die Jünger traten herzu und sprachen zu ihm: 11 Er aber antwortete und sprach zu ihnen:

Gleichnis Deutung: vom Samenkorn, das auf vielerlei Boden fällt (13,18ff)

* Felsiger Boden: Samen ist gut, Umwelt ist schlecht -> Resultat: keine Ernte (13,20ff)

* Gute Erde: Guter Same, gute Umwelt: Resultat: gute Ernte (13,23ff)

Gleichnis fürs Volk: Vom Unkraut unter dem Weizen - Das Gute und das Böse darf zusammen aufwachsen, aber jedes wird sein gerechtes Urteil finden (13,24ff)

24 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach:

Gleichnis fürs Volk: Senfkorn (13,31ff)

31 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach:

Gleichnis fürs Volk: Sauerteig (13,33ff)

33 Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: 34 Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu den Volksmengen, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,35 damit erfüllt würde, was durch den Propheten geredet ist, welcher spricht (Psalm 78,2): 36 Dann entliess er die Volksmengen und kam in das Haus; und seine Jünger traten zu ihm und sprachen:

Gleichnis Deutung: Unkraut (13,37ff)

37 Er aber antwortete und sprach:

Gleichnis für die Jünger: Das Reich der Himmel ist wie ein verborgener Schatz im Acker (13,44)

Gleichnis für die Jünger: Das Reich der Himmel ist wie ein Kaufmann, der schöne Perlen sucht (13,45f)

Gleichnis für die Jünger: Das Reich der Himmel ist wie ein Fischernetz - Das Gute und das Böse darf zusammen aufwachsen, aber jedes wird sein gerechtes Urteil finden (13,47)

Gleichnis: Die Bösen werden ausgesondert (13,49ff)

51 Jesus spricht zu ihnen: Sie sagen zu ihm:

Gleichnis für die Jünger: Vom Hausvater (13,52)

52 Er aber sprach zu ihnen: 53 Und es geschah, als Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er von dort hinweg.54 Und er kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, so dass sie sehr erstaunten und sprachen: 57 Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: 58 Und er tat daselbst nicht viele Wunderwerke wegen ihres Unglaubens.

Kapitel 14

1 Zu jener Zeit hörte Herodes, der Vierfürst, das Gerücht von Jesu und sprach zu seinen Knechten:3 Denn Herodes hatte Johannes gegriffen, ihn gebunden und ins Gefängnis gesetzt, um der Herodias willen, des Weibes seines Bruders Philippus.4 Denn Johannes hatte ihm gesagt: 5 Und als er ihn töten wollte, fürchtete er die Volksmenge, weil sie ihn für einen Propheten hielten.6 Als aber der Geburtstag des Herodes begangen wurde, tanzte die Tochter der Herodias vor ihnen, und sie gefiel dem Herodes;7 weshalb er mit einem Eide zusagte, ihr zu geben, um was irgend sie bitten würde.8 Sie aber, von ihrer Mutter angewiesen, sagt: 9 Und der König wurde traurig; aber um der Eide und um derer willen, die mit zu Tische lagen, befahl er, es zu geben.10 Und er sandte hin und liess den Johannes im Gefängnis enthaupten.11 Und sein Haupt wurde auf einer Schüssel gebracht und dem Mägdlein gegeben, und sie brachte es ihrer Mutter.12 Und seine Jünger kamen herzu, hoben den Leib auf und begruben ihn. Und sie kamen und verkündeten es Jesu.13 Und als Jesus es hörte, entwich er von dort in einem Schiffe an einen öden Ort besonders. Und als die Volksmengen es hörten, folgten sie ihm zu Fuss aus den Städten.14 Und als er hinausging, sah er eine grosse Volksmenge, und er wurde innerlich bewegt über sie und heilte ihre Schwachen.15 Als es aber Abend geworden war, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: 16 Jesus aber sprach zu ihnen: 17 Sie aber sagen zu ihm: 18 Er aber sprach: 19 Und er befahl den Volksmengen, sich auf das Gras zu lagern, nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf gen Himmel und segnete sie, und er brach die Brote und gab sie den Jüngern, die Jünger aber gaben sie den Volksmengen.20 Und sie assen alle und wurden gesättigt. Und sie hoben auf, was an Brocken übrigblieb, zwölf Handkörbe voll.21 Die aber assen, waren bei fünftausend Männer, ohne Weiber und Kindlein.22 Und alsbald nötigte er die Jünger, in das Schiff zu steigen und ihm an das jenseitige Ufer vorauszufahren, bis er die Volksmengen entlassen habe.23 Und als er die Volksmengen entlassen hatte, stieg er auf den Berg besonders, um zu beten. Als es aber Abend geworden, war er daselbst allein.24 Das Schiff aber war schon mitten auf dem See und litt Not von den Wellen, denn der Wind war ihnen entgegen.25 Aber in der vierten Nachtwache kam er zu ihnen, wandelnd auf dem See.26 Und als die Jünger ihn auf dem See wandeln sahen, wurden sie bestürzt und sprachen: Und sie schrien vor Furcht.27 Alsbald aber redete Jesus zu ihnen und sprach: 28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: 29 Er aber sprach: Und Petrus stieg aus dem Schiffe und wandelte auf den Wassern, um zu Jesu zu kommen.30 Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Alsbald aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: 32 Und als sie in das Schiff gestiegen waren, legte sich der Wind.33 Die aber in dem Schiffe waren, kamen und warfen sich vor ihm nieder und sprachen: 34 Und als sie hinübergefahren waren, kamen sie in das Land Genezareth.35 Und als die Männer jenes Ortes ihn erkannten, schickten sie in jene ganze Umgegend und brachten alle Leidenden zu ihm;36 und sie baten ihn, dass sie nur die Quaste seines Kleides anrühren dürften: und so viele ihn anrührten, wurden völlig geheilt.

Kapitel 15

1 Dann kommen die Schriftgelehrten und Pharisäer von Jerusalem zu Jesu und sagen:3 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: 10 Und er rief die Volksmenge herzu und sprach zu ihnen: 12 Dann traten seine Jünger herzu und sprachen zu ihm: 13 Er aber antwortete und sprach: 15 Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: 16 Er aber sprach:

Jesus und die Ausländerin - Jesus heilt eine Nicht-Israelitin (15,21ff)

21 Und Jesus ging aus von dort und entwich in die Gegenden von Tyrus und Sidon;22 und siehe, ein kananäisches Weib, das von jenen Grenzen herkam, schrie zu ihm und sprach: 23 Er aber antwortete ihr nicht ein Wort. Und seine Jünger traten herzu und baten ihn und sprachen: 24 Er aber antwortete und sprach: 25 Sie aber kam und warf sich vor ihm nieder und sprach: 26 Er aber antwortete und sprach: 27 Sie aber sprach: 28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an.

Speisung der 4000 (15,29ff)

29 Und Jesus ging von dort hinweg und kam an den See von Galiläa; und als er auf den Berg gestiegen war, setzte er sich daselbst.30 Und grosse Volksmengen kamen zu ihm, welche Lahme, Blinde, Stumme, Krüppel und viele andere bei sich hatten, und sie warfen sie ihm zu Füssen; und er heilte sie,31 so dass die Volksmengen sich verwunderten, als sie sahen, dass Stumme redeten, Krüppel gesund wurden, Lahme wandelten und Blinde sahen; und sie verherrlichten den Gott Israels.32 Als Jesus aber seine Jünger herzugerufen hatte, sprach er: 33 Und seine Jünger sagen zu ihm: 34 Und Jesus spricht zu ihnen: Sie aber sagten: 35 Und er gebot der Volksmenge, sich auf die Erde zu lagern.36 Und er nahm die sieben Brote und die Fische, dankte und brach und gab sie seinen Jüngern, die Jünger aber gaben sie den Volksmengen.37 Und sie assen alle und wurden gesättigt; und sie hoben auf, was an Brocken übrigblieb, sieben Körbe voll.38 Die aber assen, waren viertausend Männer, ohne Weiber und Kindlein.39 Und als er die Volksmengen entlassen hatte, stieg er in das Schiff und kam in das Gebiet von Magada.

Kapitel 16

1 Und die Pharisäer und Sadduzäer kamen herzu, und, um ihn zu versuchen, baten sie ihn, er möge ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zeigen.2 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Und er verliess sie und ging hinweg.5 Und als seine Jünger an das jenseitige Ufer gekommen waren, hatten sie vergessen, Brote mitzunehmen.6 Jesus aber sprach zu ihnen: 7 Sie aber überlegten bei sich selbst und sagten: 8 Als aber Jesus es erkannte, sprach er: 12 Da verstanden sie, dass er nicht gesagt hatte, sich zu hüten vor dem Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.

Das Bekenntnis des Petrus (16,13-20)

13 Als aber Jesus in die Gegenden von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: 14 Sie aber sagten: 15 Er spricht zu ihnen: 16 Simon Petrus aber antwortete und sprach: 17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: 20 Dann gebot er seinen Jüngern, dass sie niemand sagten, dass er der Christus sei.
21 Von der Zeit an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem hingehen müsse und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden, und getötet und am dritten Tage {am dritten Tage. Bei der hier verwendeten 'inklusiven' Zählweise wird der Tag, an dem Jesus stirbt, mitgerechnet. So auch 17,23 und 20,19. Nach unserer üblichen Zählung handelt es sich um den zweiten Tag danach.} auferweckt werden müsse.22 Und Petrus nahm ihn zu sich und fing an, ihn zu strafen, indem er sagte: 23 Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: 24 Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Kapitel 17

1 Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, mit und führt sie auf einen hohen Berg besonders.2 Und er wurde vor ihnen umgestaltet. Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiss wie das Licht;3 und siehe, Moses und Elias erschienen ihnen und unterredeten sich mit ihm.4 Petrus aber hob an und sprach zu Jesu: 5 Während er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme kam aus der Wolke, welche sprach: 6 Und als die Jünger es hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr.7 Und Jesus trat herzu, rührte sie an und sprach: 8 Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein.9 Und als sie von dem Berge herabstiegen, gebot ihnen Jesus und sprach: 10 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: 11 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: 13 Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen sprach.

Heilung: Der Mondsüchtige (17,14ff)

14 Und als sie zu der Volksmenge kamen, trat ein Mensch zu ihm und fiel vor ihm auf die Knie15 und sprach: 17 Jesus aber antwortete und sprach: 18 Und Jesus bedrohte ihn, und der Dämon fuhr von ihm aus; und von jener Stunde an war der Knabe geheilt.19 Da traten die Jünger zu Jesu besonders und sprachen:

* Glauben so klein wie ein Senfkorn (17,20ff)

20 Er aber spricht zu ihnen: 22 Als sie sich aber in Galiläa aufhielten, sprach Jesus zu ihnen: Und sie wurden sehr betrübt.

Jesus und die Tempelsteuer [Im Monat Adar (15. Februar bis 15. März) war die Tempelsteuer fällig] (17,24ff)

24 Als sie aber nach Kapernaum kamen, traten die Einnehmer der Doppeldrachmen {Doppeldrachmen. Ein Doppeldrachmen war der Verdienst eines Tagelöhners an zwei Tagen.} zu Petrus und sprachen: 25 Er sagt: Und als er in das Haus eintrat, kam Jesus ihm zuvor und sprach: 26 Petrus sagt zu ihm: Jesus sprach zu ihm:

Teil 5: 4. Rede: Über kindliche Demut (18)

Kapitel 18

Wer ist der Grösste im Reich der Himmel? (18,1ff)

1 In jener Stunde traten die Jünger zu Jesu und sprachen: 2 Und als Jesus ein Kindlein herzugerufen hatte, stellte er es in ihre Mitte und sprach:

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf (18,11ff)

Wie oft soll ich meinem Bruder vergeben? (18,21ff)

21 Dann trat Petrus zu ihm und sprach: 22 Jesus spricht zu ihm:

Gleichnis: Vergeben auf Vergeben (18,23ff)

23 Deswegen ist das Reich der Himmel einem Könige gleich geworden, der mit seinen Knechten abrechnen wollte.24 Als er aber anfing abzurechnen, wurde einer zu ihm gebracht, der zehntausend Talente schuldete.25 Da derselbe aber nicht hatte zu bezahlen, befahl sein Herr, ihn und sein Weib und die Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und zu bezahlen.26 Der Knecht nun fiel nieder, huldigte ihm und sprach: 27 Der Herr jenes Knechtes aber, innerlich bewegt, gab ihn los und erliess ihm das Darlehn.28 Jener Knecht aber ging hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denare schuldig war. Und er ergriff und würgte ihn und sprach: 29 Sein Mitknecht nun fiel nieder und bat ihn und sprach: 30 Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld bezahlt habe.31 Als aber seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt und gingen und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war.32 Dann rief ihn sein Herr herzu und spricht zu ihm: 34 Und sein Herr wurde zornig und überlieferte ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt habe, was er ihm schuldig war.
35 Also wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder von Herzen vergebet.

Kapitel 19

1 Und es geschah, als Jesus diese Reden vollendet hatte, begab er sich von Galiläa hinweg und kam in das Gebiet von Judäa, jenseits des Jordan.2 Und es folgten ihm grosse Volksmengen, und er heilte sie daselbst.3 Und die Pharisäer kamen zu ihm, versuchten ihn und sprachen: 4 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: 7 Sie sagen zu ihm: 8 Er spricht zu ihnen: 10 Seine Jünger sagen zu ihm: 11 Er aber sprach zu ihnen: 13 Dann wurden Kindlein zu ihm gebracht, auf dass er ihnen die Hände auflege und bete; die Jünger aber verwiesen es ihnen.14 Jesus aber sprach: 15 Und er legte ihnen die Hände auf und ging von dort hinweg.16 Und siehe, einer trat herzu und sprach zu ihm: 17 Er aber sprach zu ihm: 18 Er spricht zu ihm: Jesus aber sprach: 20 Der Jüngling spricht zu ihm: 21 Jesus sprach zu ihm: 22 Als aber der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt hinweg, denn er hatte viele Güter.

Reiche haben es schwerer, in den Himmel zu kommen (19,23ff)

23 Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: 25 Als aber die Jünger es hörten, waren sie sehr erstaunt {waren sie sehr erstaunt. Jesus will hier klar machen, dass sich niemand das Reich der Himmel kaufen kann. Selbst die Reichen nicht. Das ist in den Augen der Jünger unerhört. / Kamel wurde von Auslegern auch als dickes Seil verstanden, da das griechische Wort ähnlich lautet. Oder Nadelöhr wurde als Name eines schmalen, kleines Tores in der Stadtmauer Jerusalems verstanden. Wahrscheinlich aber handelt es sich einfach um eine Ausdrucksweise, die zeigt, dass es aus eigenen Verdiensten unmöglich ist, ins Reich Gottes zu gelangen. Der Gedanke dahinter: Ich habe das und das zu bieten; jetzt gibt mir was dafür.} und sagten: 26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen:

Der Lohn der Nachfolge (19,27ff)

27 Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: 28 Jesus aber sprach zu ihnen:

Kapitel 20

Gleichnis: Die Arbeiter im Weinberg (20,1ff)

17 Und als Jesus nach Jerusalem hinaufging, nahm er die zwölf Jünger auf dem Wege besonders zu sich und sprach zu ihnen:20 Dann trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen zu ihm und warf sich nieder und erbat etwas von ihm.21 Er aber sprach zu ihr: Sie sagt zu ihm: 22 Jesus aber antwortete und sprach: Sie sagen zu ihm: 23 Und er spricht zu ihnen: 24 Und als die Zehn es hörten, wurden sie unwillig über die zwei Brüder.25 Jesus aber rief sie herzu und sprach: 29 Und als sie von Jericho auszogen, folgte ihm eine grosse Volksmenge.30 Und siehe, zwei Blinde, die am Wege sassen, als sie hörten, dass Jesus vorübergehe, schrien und sprachen: 31 Die Volksmenge aber bedrohte sie, dass sie schweigen sollten. Sie aber schrien noch mehr und sprachen: 32 Und Jesus blieb stehen und rief sie und sprach: 33 Sie sagen zu ihm: 34 Jesus aber, innerlich bewegt, rührte ihre Augen an; und alsbald wurden ihre Augen sehend, und sie folgten ihm nach.

Kapitel 21

+++ Die Passionswoche: Sonntag (21,1-11)

1 Und als sie Jerusalem nahten und nach Bethphage kamen, an den Ölberg,2 da sandte Jesus zwei Jünger und sprach zu ihnen: 4 Dies alles aber ist geschehen, auf dass erfüllt würde, was durch den Propheten geredet ist, welcher spricht (Sacharja 9,9):6 Als aber die Jünger hingegangen waren und getan hatten, wie Jesus ihnen aufgetragen,7 brachten sie die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich auf dieselben.8 Und eine sehr grosse Volksmenge breitete ihre Kleider aus auf den Weg; andere aber hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.9 Die Volksmengen aber, welche vor ihm hergingen und nachfolgten, riefen und sprachen: 10 Und als er in Jerusalem einzog, kam die ganze Stadt in Bewegung und sprach: 11 Die Volksmengen aber sagten:

+++ Die Passionswoche: Montag (21,12-19)

12 Und Jesus trat in den Tempel Gottes ein und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften, und kauften, und die Tische der Wechsler und die Sitze der Taubenverkäufer stiess er um.13 Und er spricht zu ihnen: 14 Und es traten Blinde und Lahme in dem Tempel zu ihm, und er heilte sie.15 Als aber die Hohenpriester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, welche er tat, und die Kinder, die im Tempel schrien und sagten: 16 wurden sie unwillig und sprachen zu ihm: Jesus aber spricht zu ihnen: 17 Und er verliess sie und ging zur Stadt hinaus nach Bethanien, und übernachtete daselbst.18 Des Morgens früh aber, als er in die Stadt zurückkehrte, hungerte ihn.

+++ Die Passionswoche: Dienstag und Mittwoch (21,19-30; 22; 23; 24; 25; 26,1-26,16)

Der Feigenbaum ohne Feigen (21,19ff)

19 Und als er einen Feigenbaum an dem Wege sah, ging er auf ihn zu und fand nichts an ihm als nur Blätter. Und er spricht zu ihm: Und alsbald verdorrte der Feigenbaum.20 Und als die Jünger es sahen, verwunderten sie sich und sprachen:

Vom Glauben (21,21ff)

21 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: 23 Und als er in den Tempel kam, traten, als er lehrte, die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes zu ihm und sprachen: 24 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sie aber überlegten bei sich selbst und sprachen: 'Wenn wir sagen: Vom Himmel, so wird er zu uns sagen: Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?26 Wenn wir aber sagen: Von Menschen, wir fürchten die Volksmenge, denn alle halten Johannes für einen Propheten.'27 Und sie antworteten Jesu und sprachen: Da sagte auch er zu ihnen:

Gleichnis: Der Willen des Vaters tun - Wichtig ist es, nicht nur etwas zu sagen, sondern es auch zu tun (21,28ff)

Sie sagen zu ihm: Jesus spricht zu ihnen:

Gleichnis: Der Weinberg - Der Sohn Gottes kam und wurde getötet (21,33ff)

41 Sie sagen zu ihm: 42 Jesus spricht zu ihnen: 45 Und als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse gehört hatten, erkannten sie, dass er von ihnen rede.46 Und als sie ihn zu greifen suchten, fürchteten sie die Volksmengen, denn sie hielten ihn für einen Propheten.

Kapitel 22

Gleichnis: Die Hochzeit (22,1ff)

1 Und Jesus antwortete und redete wiederum in Gleichnissen zu ihnen und sprach:

Falle: Die Frage wegen den Steuern (22,15ff)

15 Dann gingen die Pharisäer hin und hielten Rat, wie sie ihn in der Rede in eine Falle lockten.16 Und sie senden ihre Jünger mit den Herodianern zu ihm und sagen: 18 Da aber Jesus ihre Bosheit erkannte, sprach er: Sie aber überreichten ihm einen Denar.20 Und er spricht zu ihnen: 21 Sie sagen zu ihm: Da spricht er zu ihnen: {Gebt... zurück. Griechisch apodote. Zurückgeben. Damit wird ein gewaltloser Bruch mit der politischen Ordnung empfohlen. / ELB: '... Gebet denn dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.'.}22 Und als sie das hörten, verwunderten sie sich und liessen ihn und gingen hinweg.

Falle: Die Frage, dass es keine Auferstehung gäbe (22,23ff)

23 An jenem Tage kamen Sadduzäer zu ihm, die da sagen, es gebe keine Auferstehung;24 und sie fragten ihn und sprachen: 29 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: 33 Und als die Volksmengen es hörten, erstaunten sie über seine Lehre.

Falle: Die Frage nach dem grössten Gebot (22,34ff)

34 Als aber die Pharisäer hörten, dass er die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, versammelten sie sich miteinander. {Pharisäer und Sadduzäer lehrten verschieden und waren sich in vielen Dingen nicht einig. Die Pharisäer waren konservativ und streng religiös. Die Sadduzäer waren eine liberale Priesterpartei. Die Pharisäer existierten auch noch nach der Zerstörung Jerusalems 70 n.Chr., die Sadduzäer nicht. Die Sadduzäer lehrten, dass nach dem Tod alles aus sei.}35 Und es fragte einer aus ihnen, ein Gesetzgelehrter, und versuchte ihn und sprach:37 Er aber sprach zu ihm: 41 Als aber die Pharisäer versammelt waren, fragte sie Jesus und sagte: Sie sagen zu ihm: 43 Er spricht zu ihnen: 46 Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, noch wagte jemand von dem Tage an, ihn ferner zu befragen.

Kapitel 23

Das Doppelleben falscher geistlicher Führer - Theorie und Praxis (23)

1 Dann redete Jesus zu den Volksmengen und zu seinen Jüngern und sprach:

Image ist alles (23,5ff)

Doppelzüngiges Reden (23,16ff)

Teil 6: 5. Rede: Endzeitliche Rede auf dem Ölberg (24+25)

Kapitel 24

1 Und Jesus trat hinaus und ging von dem Tempel hinweg; und seine Jünger traten herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen.2 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: 3 Als er aber auf dem Ölberge sass, traten seine Jünger zu ihm besonders und sprachen: 4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen:

Gleichnis: Feigenbaum (24,32ff)

Kapitel 25

Gleichnis: Das Reich der Himmel ist gleich zehn Jungfrauen (25)

Die Schafe zur Rechten, die Böcke zur Linken - von sozialer Hilfe an Glaubensgeschwistern (25,31ff)

Teil 7: * Ende des Dienstes (26,1-28,20)

Kapitel 26

1 Und es geschah, als Jesus alle diese Reden vollendet hatte, sprach er zu seinen Jüngern:3 Dann versammelten sich die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes in den Hof des Hohenpriesters, der Kajaphas hiess,4 und ratschlagten miteinander, auf dass sie Jesus mit List griffen und töteten.5 Sie sagten aber:

Jesus und die Frau mit dem kostbaren Öl (26,6ff)

6 Als aber Jesus in Bethanien war, im Hause Simons, des Aussätzigen,7 kam ein Weib zu ihm, die ein Alabasterfläschchen mit sehr kostbarer Salbe hatte, und goss es auf sein Haupt, als er zu Tische lag.8 Als aber die Jünger es sahen, wurden sie unwillig und sprachen: 9 Denn dieses hätte um vieles verkauft und den Armen gegeben werden können.10 Als aber Jesus es erkannte, sprach er zu ihnen:

Der Verräter (26,14ff)

14 Dann ging einer von den Zwölfen, der Judas Iskariot genannt war, zu den Hohenpriestern und sprach: Sie aber stellten ihm dreissig Silberlinge fest.16 Und von da an suchte er Gelegenheit, auf dass er ihn überliefere.

+++ Die Passionswoche: Donnerstag (26,17-75; 27,1-10)

17 An dem ersten Tage der ungesäuerten Brote aber traten die Jünger zu Jesu und sprachen: 18 Er aber sprach: 19 Und die Jünger taten, wie Jesus ihnen befohlen hatte, und bereiteten das Passah.20 Als es aber Abend geworden war, legte er sich mit den Zwölfen zu Tische.21 Und während sie assen, sprach er: 22 Und sie wurden sehr betrübt und fingen an, ein jeder von ihnen zu ihm zu sagen: Er aber antwortete und sprach: 25 Judas aber, der ihn überlieferte, antwortete und sprach: Er spricht zu ihm: 26 Während sie aber assen, nahm Jesus Brot, segnete, brach und gab es den Jüngern und sprach: 27 Und er nahm den Kelch und dankte und gab ihnen denselben und sprach: 30 Und als sie ein Loblied gesungen hatten, gingen sie hinaus nach dem Ölberg.31 Da spricht Jesus zu ihnen: 33 Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: 34 Jesus sprach zu ihm: 35 Petrus spricht zu ihm: Gleicherweise sprachen auch alle Jünger.

Jesus betet in Gethsemane (26,36ff)

36 Dann kommt Jesus mit ihnen an einen Ort, genannt Gethsemane, und er spricht zu den Jüngern: 37 Und er nahm den Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus mit, und fing an betrübt und beängstigt zu werden.38 Dann spricht er zu ihnen: 39 Und er ging ein wenig weiter und fiel auf sein Angesicht und betete und sprach: 40 Und er kommt zu den Jüngern und findet sie schlafend; und er spricht zu Petrus: 42 Wiederum, zum zweiten Male, ging er hin und betete und sprach: 43 Und als er kam, fand er sie wiederum schlafend, denn ihre Augen waren beschwert.44 Und er liess sie, ging wiederum hin, betete zum dritten Male und sprach dasselbe Wort.45 Dann kommt er zu den Jüngern und spricht zu ihnen: 47 Und während er noch redete, siehe, da kam Judas, einer der Zwölfe, und mit ihm eine grosse Volksmenge mit Schwertern und Stöcken, von den Hohenpriestern und Ältesten des Volkes.48 Der ihn aber überlieferte, hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: 49 Und alsbald trat er zu Jesu und sprach: und küsste ihn sehr.50 Jesus aber sprach zu ihm: Dann traten sie herzu und legten die Hände an Jesus und griffen ihn.

Ein Jünger wehrt sich mit dem Schwert (26,51ff)

51 Und siehe, einer von denen, die mit Jesu waren, streckte die Hand aus, zog sein Schwert und schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das Ohr ab.52 Da spricht Jesus zu ihm: 55 In jener Stunde sprach Jesus zu den Volksmengen: 56 Aber dies alles ist geschehen, auf dass die Schriften der Propheten erfüllt würden. Da verliessen ihn die Jünger alle und flohen.

Jesus vor dem Hohenpriester Kajaphas (26,57ff)

57 Die aber Jesus gegriffen hatten, führten ihn hinweg zu Kajaphas, dem Hohenpriester, wo die Schriftgelehrten und die Ältesten versammelt waren.58 Petrus aber folgte ihm von ferne bis zu dem Hofe des Hohenpriesters und ging hinein und setzte sich zu den Dienern, um das Ende zu sehen.59 Die Hohenpriester aber und die Ältesten und das ganze Synedrium suchten falsches Zeugnis wider Jesus, damit sie ihn zum Tode brächten;60 und sie fanden keines, wiewohl viele falsche Zeugen herzutraten. Zuletzt aber traten zwei falsche Zeugen herzu61 und sprachen: 62 Und der Hohepriester stand auf und sprach zu ihm: 63 Jesus aber schwieg. Und der Hohepriester hob an und sprach zu ihm: 64 Jesus spricht zu ihm: 65 Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: Sie aber antworteten und sprachen: Dann spieen sie ihm ins Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten; etliche aber gaben ihm Backenstreiche68 und sprachen:

Petrus verleugnet Jesus - Ein erstes mal... (26,69ff)

69 Petrus aber sass draussen im Hofe; und es trat eine Magd zu ihm und sprach: 70 Er aber leugnete vor allen und sprach:

... ein zweites mal ... (26,71ff)

71 Als er aber in das Tor hinausgegangen war, sah ihn eine andere; und sie spricht zu denen, die daselbst waren: 72 Und wiederum leugnete er mit einem Eide:

... und ein drittes mal (26,73)

73 Kurz nachher aber traten die Dastehenden herzu und sprachen zu Petrus: 74 Da fing er an, sich zu verwünschen und zu schwören: Und alsbald krähte der Hahn.

Petrus weint bitterlich (26,75)

75 Und Petrus gedachte des Wortes Jesu, der zu ihm gesagt hatte: Und er ging hinaus und weinte bitterlich.

Kapitel 27

1 Als es aber Morgen geworden war, hielten alle Hohenpriester und Ältesten des Volkes Rat wider Jesus, um ihn zum Tode zu bringen.2 Und nachdem sie ihn gebunden hatten, führten sie ihn weg und überlieferten ihn Pontius Pilatus, dem Landpfleger.3 Als nun Judas, der ihn überliefert hatte, sah, dass er verurteilt wurde, gereute es ihn, und er brachte die dreissig Silberlinge den Hohenpriestern und den Ältesten zurück und sagte: Sie aber sagten: 5 Und er warf die Silberlinge in den Tempel und machte sich davon und ging hin und erhängte sich.6 Die Hohenpriester aber nahmen die Silberlinge und sprachen: 7 Sie hielten aber Rat und kauften dafür den Acker des Töpfers zum Begräbnis für die Fremdlinge.8 Deswegen ist jener Acker Blutacker genannt worden bis auf den heutigen Tag.9 Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremias geredet ist, welcher spricht (Jeremia 32,9; Sacharja 11,12.13):

+++ Die Passionswoche: Freitag (Kreuzigung) (27,11-60)

11 Jesus aber stand vor dem Landpfleger. Und der Landpfleger fragte ihn und sprach: Jesus aber sprach zu ihm: 12 Und als er von den Hohenpriestern und den Ältesten angeklagt wurde, antwortete er nichts.13 Da spricht Pilatus zu ihm: 14 Und er antwortete ihm auch nicht auf einziges Wort, so dass der Landpfleger sich sehr verwunderte.15 Auf das Fest aber war der Landpfleger gewohnt, der Volksmenge einen Gefangenen loszugeben, welchen sie wollten.16 Sie hatten aber damals einen berüchtigten Gefangenen, genannt Barabbas.17 Als sie nun versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: 18 Denn er wusste, dass sie ihn aus Neid überliefert hatten.19 Während er aber auf dem Richterstuhl sass, sandte sein Weib zu ihm und liess ihm sagen: 20 Aber die Hohenpriester und die Ältesten überredeten die Volksmengen, dass sie um den Barabbas bäten, Jesus aber umbrächten.21 Der Landpfleger aber antwortete und sprach zu ihnen: Sie aber sprachen: 22 Pilatus spricht zu ihnen: Sie sagen alle: 23 Der Landpfleger aber sagte: Sie aber schrien übermässig und sagten: 24 Als aber Pilatus sah, dass er nichts ausrichtete, sondern vielmehr ein Tumult entstand, nahm er Wasser, wusch seine Hände vor der Volksmenge und sprach: 25 Und das ganze Volk antwortete und sprach: 26 Alsdann gab er ihnen den Barabbas los; Jesus aber liess er geisseln und überlieferte ihn, auf dass er gekreuzigt würde.27 Dann nahmen die Kriegsknechte des Landpflegers Jesus mit in das Prätorium und versammelten über ihn die ganze Schar;28 und sie zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel um.29 Und sie flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie auf sein Haupt, und gaben ihm ein Rohr in seine Rechte; und sie fielen vor ihm auf die Knie und verspotteten ihn und sagten: 30 Und sie spieen ihn an, nahmen das Rohr und schlugen ihn auf das Haupt.31 Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und zogen ihm seine eigenen Kleider an; und sie führten ihn hin, um ihn zu kreuzigen.32 Als sie aber hinausgingen, fanden sie einen Menschen von Kyrene, mit Namen Simon; diesen zwangen sie, dass er sein Kreuz trüge.33 Und als sie an einen Ort gekommen waren, genannt Golgatha, das heisst Schädelstätte,34 gaben sie ihm Essig mit Galle vermischt zu trinken; und als er es geschmeckt hatte, wollte er nicht trinken.35 Als sie ihn aber gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider, indem sie das Los warfen.36 Und sie sassen und bewachten ihn daselbst.37 Und sie befestigten oben über seinem Haupte seine Beschuldigungsschrift: 38 Alsdann werden zwei Räuber {Räuber. Keineswegs Banditen oder Verbrecher, sondern viel eher heissblütige Patrioten und Märtyrer für ihren Glauben - vermutlich auch Gesinnungsgenossen Jesu, die auf die Befreiung Israels von den Römern hofften. So bestraften die Römer all diejenigen, die ihr Imperium gefährdeten.} mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken.39 Die Vorübergehenden aber lästerten ihn, indem sie ihre Köpfe schüttelten und sagten:41 Gleicherweise aber spotteten auch die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen:44 Auf dieselbe Weise schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren.45 Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde;46 um die neunte Stunde aber schrie Jesus auf mit lauter Stimme und sagte: das ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?47 Als aber etliche der Dastehenden es hörten, sagten sie: 48 Und alsbald lief einer von ihnen und nahm einen Schwamm, füllte ihn mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und tränkte ihn.49 Die Übrigen aber sagten: 50 Jesus aber schrie wiederum mit lauter Stimme und gab den Geist auf.51 Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriss in zwei Stücke, von oben bis unten; und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen,52 und die Grüfte taten sich auf, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt;53 und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Grüften und gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen.54 Als aber der Hauptmann und die mit ihm Jesus bewachten, das Erdbeben sahen und das, was geschah, fürchteten sie sich sehr und sprachen: 55 Es waren aber daselbst viele Weiber, die von ferne zusahen, welche Jesu von Galiläa nachgefolgt waren und ihm gedient hatten;56 unter welchen Maria Magdalene war und Maria, Jakobus und Joses Mutter, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.57 Als es aber Abend geworden war, kam ein reicher Mann von Arimathia, namens Joseph, der auch selbst ein Jünger Jesu war.58 Dieser ging hin zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, dass ihm der Leib übergeben würde.59 Und Joseph nahm den Leib und wickelte ihn in reine, feine Leinwand,60 und legte ihn in seine neue Gruft, die er in dem Felsen ausgehauen hatte; und er wälzte einen grossen Stein an die Tür der Gruft und ging hinweg.

+++ Die Passionswoche: Samstag (27,61-66)

61 Es waren aber daselbst Maria Magdalene und die andere Maria, die dem Grabe gegenüber sassen.62 Des folgenden Tages aber, der nach dem Rüsttage ist, versammelten sich die Hohenpriester und die Pharisäer bei Pilatus und sprachen:65 Pilatus aber sprach zu ihnen: 66 Sie aber gingen hin und sicherten, nachdem sie den Stein versiegelt hatten, das Grab mit der Wache.

Kapitel 28

+++ Die Passionswoche: Sonntag (Auferstehung) (28,1ff)

1 Aber spät am Sabbat, in der Dämmerung des ersten Wochentages, kam Maria Magdalene und die andere Maria, um das Grab zu besehen.2 Und siehe, da geschah ein grosses Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam aus dem Himmel hernieder, trat hinzu, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.3 Sein Ansehen aber war wie der Blitz, und sein Kleid weiss wie Schnee.4 Aber aus Furcht vor ihm bebten die Hüter und wurden wie Tote.5 Der Engel aber hob an und sprach zu den Weibern: 8 Und sie gingen eilends von der Gruft hinweg mit Furcht und grosser Freude, und liefen, es seinen Jüngern zu verkünden.9 Als sie aber hingingen, es seinen Jüngern zu verkünden, siehe, da kam Jesus ihnen entgegen und sprach: Sie aber traten herzu, umfassten seine Füsse und huldigten ihm.10 Da spricht Jesus zu ihnen: 11 Während sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von der Wache in die Stadt und verkündeten den Hohenpriestern alles, was geschehen war.

Die Verschwörung (28,12ff)

12 Und sie versammelten sich mit den Ältesten und hielten Rat; und sie gaben den Soldaten Geld genug13 und sagten: 15 Sie aber nahmen das Geld und taten, wie sie unterrichtet worden waren. Und diese Rede ist bei den Juden bekannt geworden bis auf den heutigen Tag.

Evangelisations/Jüngerschafts/Missions-Befehl: "Machet zu Jüngern" (Sogenannter 'Missionsbefehl') (28,16ff)

16 Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa, an den Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte {sie bestellt hatte. ELB: 'sie beschieden hatte'. D.h., wo Jesus sie zur Begegnung bestellt hatte.}.17 Und als sie ihn sahen, warfen sie sich vor ihm nieder; einige aber zweifelten.18 Und Jesus trat herzu und redete mit ihnen und sprach: