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P T G 61 2. Petrus
P T G 62 1. Johannes
P T G 63 2. Johannes
P T G 64 3. Johannes
P T G 65 Judas
P T G 66 Offenbarung

1. Petrus

Inhaltsübersicht I
Inhaltsübersicht II

Teil 1: Errettung durch die Gnade (1,1-25)

Kapitel 1

a) Erwählende Gnade: Gottes Vorsatz (1,1-12)

# Briefeinleitung (Präskript) (1,1-2)

1 Petrus, Apostel Jesu Christi,
den Fremdlingen von der Zerstreuung von Pontus, Galatien, Kappadocien, Asien und Bithynien,2 auserwählt nach Vorkenntnis Gottes, des Vaters, durch Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Blutbesprengung Jesu Christi:
Gnade und Friede sei euch vermehrt!

# Briefüberleitung (Proömium) (1,3ff)

3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner grossen Barmherzigkeit uns wiedergezeugt hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten,4 zu einem unverweslichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, welches in den Himmeln aufbewahrt ist für euch,5 die ihr durch Gottes Macht durch Glauben bewahrt werdet zur Errettung, die bereit ist, in der letzten Zeit geoffenbart zu werden;6 worin ihr frohlocket, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, betrübt seid durch mancherlei Versuchungen;7 auf dass die Bewährung eures Glaubens, viel köstlicher als die des Goldes, das vergeht, aber durch Feuer erprobt wird, erfunden werde zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi;8 welchen ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, liebet; an welchen glaubend, obgleich ihr ihn jetzt nicht sehet, ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude frohlocket,9 indem ihr das Ende eures Glaubens, die Errettung der Seelen, davontraget;10 über welche Errettung Propheten nachsuchten und nachforschten, die von der Gnade gegen euch geweissagt haben,11 forschend, auf welche oder welcherlei Zeit der Geist Christi, der in ihnen war, hindeutete, als er von den Leiden, die auf Christum kommen sollten, und von den Herrlichkeiten danach zuvor zeugte;12 welchen es geoffenbart wurde, dass sie nicht für sich selbst, sondern für euch die Dinge bedienten, die euch jetzt verkündigt worden sind durch die, welche euch das Evangelium gepredigt haben durch den vom Himmel gesandten Heiligen Geist, in welche Dinge Engel hineinzuschauen begehren.

b) Erlösende Gnade: Gottes Ausführen dieses Vorsatzes (1,13-25)

# Briefhauptteil (Korpus) (1,13ff)

* Seid nüchtern (1,13)

* Setzt eure Hoffnung auf die Gnade (1,13)

13 Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hoffet völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird bei der Offenbarung Jesu Christi;14 als Kinder des Gehorsams bildet euch nicht nach den vorigen Lüsten in eurer Unwissenheit,

* Seid heilig (1,15)

15 sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr heilig in allem Wandel;16 denn es steht geschrieben (3.Mose 11,45):

* Führt euer Leben in Gottesfurcht (1,17)

17 Und wenn ihr den als Vater anrufet, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeden Werk, so wandelt die Zeit eurer Fremdlingschaft in Furcht,18 indem ihr wisset, dass ihr nicht mit verweslichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel,19 sondern mit dem kostbaren Blute Christi, als eines Lammes ohne Fehl und ohne Flecken;20 welcher zwar zuvorerkannt ist vor Grundlegung der Welt, aber geoffenbart worden am Ende der Zeiten um euretwillen,21 die ihr durch ihn glaubet an Gott, der ihn aus den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, auf dass euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott sei.

* Liebt einander (1,22)

22 Da ihr eure Seelen gereinigt habt durch den Gehorsam gegen die Wahrheit zur ungeheuchelten Bruderliebe, so liebet einander mit Inbrunst aus reinem Herzen,23 die ihr nicht wiedergeboren seid aus verweslichem Samen, sondern aus unverweslichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes;24 denn (Jesaja 40, 6-8) Dies aber ist das Wort, welches euch verkündigt worden ist.

Teil 2: Die Berufung der Gnade (Wozu hat Gott uns gerettet?) (2,1-3,10)

Kapitel 2

a) Um Priester Gottes zu sein (2,1-10)

* Legt ab alle Bosheit, Trug, Heuchelei, Neid, üble Nachreden (2,1)

1 Leget nun ab alle Bosheit und allen Trug und Heuchelei und Neid und alles üble Nachreden,

* Seid begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch (2,2)

2 und wie neugeborene Kindlein seid begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch, auf dass ihr durch dieselbe wachset zur Errettung,3 wenn ihr anders geschmeckt habt, dass der Herr gütig ist.4 Zu welchem kommend, als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar,5 werdet auch ihr selbst, als lebendige Steine, aufgebaut, ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um darzubringen geistliche Schlachtopfer, Gott wohlannehmlich durch Jesus Christus.6 Denn es ist in der Schrift enthalten: 7 Euch nun, die ihr glaubet, ist die Kostbarkeit; den Ungehorsamen aber: 8 und die sich, da sie nicht gehorsam sind, an dem Worte stossen, wozu sie auch gesetzt worden sind.
9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch berufen hat aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;10 die ihr einst "nicht ein Volk" waret, jetzt aber ein Volk Gottes seid; die ihr "nicht Barmherzigkeit empfangen hattet", jetzt aber Barmherzigkeit empfangen habt.

b) Um Zeugen Gottes zu sein (2,10-13)

# Ermahnung an die Hörer (Paränese) (2,11-3,12)

11 Geliebte, ich ermahne euch als Fremdlinge und als die ihr ohne Bürgerrecht seid, dass ihr euch enthaltet von den fleischlichen Lüsten, welche wider die Seele streiten,12 indem ihr euren Wandel unter den Nationen ehrbar führet, auf dass sie, worin sie wider euch als Übeltäter reden, aus den guten Werken, die sie anschauen, Gott verherrlichen am Tage der Heimsuchung.

* Unterwerfet euch (2,13ff)

13 Unterwerfet euch nun aller menschlichen Einrichtung um des Herrn willen: es sei dem Könige als Oberherrn,14 oder den Statthaltern als denen, die von ihm gesandt werden zur Bestrafung der Übeltäter, aber zum Lobe derer, die Gutes tun.15 Denn also ist es der Wille Gottes, dass ihr durch Gutestun die Unwissenheit der unverständigen Menschen zum Schweigen bringet:16 als Freie, und die nicht die Freiheit zum Deckmantel der Bosheit haben, sondern als Knechte Gottes.

* Ehret alle, liebt die Brüder, fürchtet Gott, ehrt den König (2,16)

17 Erweiset allen Ehre; liebet die Brüderschaft; fürchtet Gott; ehret den König.
18 Ihr Hausknechte, seid den Herren unterwürfig in aller Furcht, nicht allein den guten und gelinden, sondern auch den verkehrten.19 Denn dies ist wohlgefällig, wenn jemand um des Gewissens vor Gott willen Beschwerden erträgt, indem er ungerecht leidet.20 Denn was für ein Ruhm ist es, wenn ihr ausharret, indem ihr sündiget und geschlagen werdet? Wenn ihr aber ausharret, indem ihr Gutes tut und leidet, das ist wohlgefällig bei Gott.21 Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, auf dass ihr seinen Fussstapfen nachfolget;22 welcher keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Munde erfunden,23 der, gescholten, nicht wiederschalt, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der recht richtet;24 welcher selbst unsere Sünden an seinem Leibe auf dem Holze getragen hat, auf dass wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben, durch dessen Striemen ihr heil geworden seid.25 Denn ihr ginget in der Irre wie Schafe, aber ihr seid jetzt zurückgekehrt zu dem Hirten und Aufseher eurer Seelen.

Kapitel 3

1 Gleicherweise ihr Weiber, seid euren eigenen Männern unterwürfig, auf dass, wenn auch etliche dem Worte nicht gehorchen, sie durch den Wandel der Weiber ohne Wort mögen gewonnen werden,2 indem sie euren in Furcht keuschen Wandel angeschaut haben;3 deren Schmuck nicht der auswendige sei durch Flechten der Haare und Umhängen von Gold oder Anziehen von Kleidern,4 sondern der verborgene Mensch des Herzens in dem unverweslichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, welcher vor Gott sehr köstlich ist.5 Denn also schmückten sich auch einst die heiligen Weiber, die ihre Hoffnung auf Gott setzten, indem sie ihren eigenen Männern unterwürfig waren:6 wie Sara dem Abraham gehorchte und ihn Herr nannte, deren Kinder ihr geworden seid, wenn ihr Gutes tut und keinerlei Schrecken fürchtet.
7 Ihr Männer gleicherweise, wohnet bei ihnen nach Erkenntnis, als bei einem schwächeren Gefässe, dem weiblichen, ihnen Ehre gebend, als die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, auf dass eure Gebete nicht verhindert werden.
8 Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitleidig, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, demütig,9 und vergeltet nicht Böses mit Bösem, oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen worden seid, dass ihr Segen ererbet.10 Denn

Teil 3: Die Erprobung und Bewährung der Gnade (3,13-4,6)

a) Leiden für Gutes tun: Jüngerschaft leben, das Evangelium erzählen (3,13-22)

* Fürchtet euch nicht / * Erschrecket nicht (3,14)

13 Und wer ist, der euch Böses tun wird, wenn ihr Nachahmer des Guten geworden seid?14 Aber wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr! Fürchtet aber nicht ihre Furcht, noch seid bestürzt,

* Heiliget Christus in euren Herzen (3,15)

15 sondern heiliget Christus, den Herrn, in euren Herzen. Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung gegen jeden, der Rechenschaft von euch fordert über die Hoffnung, die in euch ist, aber mit Sanftmut und Furcht;16 indem ihr ein gutes Gewissen habt, auf dass, worin sie wider euch als Übeltäter reden, die zu Schanden werden, welche euren guten Wandel in Christus verleumden.
17 Denn es ist besser, wenn der Wille Gottes es will, für Gutestun zu leiden, als für Bösestun.
18 Denn es hat ja Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, auf dass er uns zu Gott führe, getötet nach dem Fleische, aber lebendig gemacht nach dem Geiste,19 in welchem er auch hinging und predigte den Geistern, die im Gefängnis sind, {predigte den Geistern, die im Gefängnis sind. Gemeint sind hier die gefallenen Engel, das heisst Dämonen, die seit der Zeit Noahs gebunden sind und auf ihr Urteil warten.}20 welche einst ungehorsam waren, als die Langmut Gottes harrte in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in welche wenige, dass ist acht Seelen, durch Wasser gerettet wurden,21 welches Gegenbild auch euch jetzt errettet, das ist die Taufe (nicht ein Ablegen der Unreinigkeit des Fleisches, sondern das Begehren eines guten Gewissens vor Gott), durch die Auferstehung Jesu Christi,22 welcher, in den Himmel gegangen, zur Rechten Gottes ist, indem Engel und Gewalten und Mächte ihm unterworfen sind.

Kapitel 4

b) Leiden für die Weigerung das Böse zu tun: Wir machen nicht mit beim Treiben der Gottlosen (4,1-6)

* Wappnet euch (4,1)

1 Da nun Christus für uns im Fleische gelitten hat, so wappnet auch ihr euch mit demselben Sinne; denn wer im Fleische gelitten hat, ruht von der Sünde,2 um die im Fleische noch übrige Zeit nicht mehr den Lüsten der Menschen, sondern dem Willen Gottes zu leben.3 Denn die vergangene Zeit ist uns genug, den Willen der Nationen vollbracht zu haben, indem wir wandelten in Ausschweifungen, Lüsten, Trunkenheit, Festgelagen, Trinkgelagen und frevelhaften Götzendienereien;4 wobei es sie befremdet, dass ihr nicht mitlaufet zu demselben Treiben der Ausschweifung, und lästern euch,5 welche dem Rechenschaft geben werden, der bereit ist, Lebendige und Tote zu richten.6 Denn dazu ist auch den Toten gute Botschaft verkündigt worden, auf dass sie gerichtet werden möchten dem Menschen gemäss nach dem Fleische, aber leben möchten Gott gemäss nach dem Geiste.

Teil 4: Die Hoffnung der Gnade: Die Ewigkeit (4,7-5,14)

a) Einander dienen in der Hoffnung (4,7-19)

* Seid besonnen / * Seid nüchtern (4,7)

7 Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zum Gebet.8 Vor allen Dingen aber habt untereinander eine inbrünstige Liebe, denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden.

* Seid gastfrei gegeneinander (4,9)

9 Seid gastfrei gegeneinander ohne Murren.10 Je nachdem ein jeder eine Gnadengabe empfangen hat, dienet einander damit als gute Verwalter der mancherlei Gnade Gottes.11 Wenn jemand redet, so rede er als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so sei es als aus der Kraft, die Gott darreicht, auf dass in allem Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus, welchem die Herrlichkeit ist und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit {von Ewigkeit zu Eweigkeit. Das heisst 'immer'. Hebräischer Superlativ.}. Amen.
12 Geliebte, lasst euch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Versuchung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes;

* Freut euch (4,13)

13 sondern insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, freuet euch, auf dass ihr auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit mit Frohlocken euch freuet.14 Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig seid ihr! Denn der Geist der Herrlichkeit und der Geist Gottes ruht auf euch. Bei ihnen freilich wird er verlästert, bei euch aber wird er verherrlicht.

* Wer als Christ leidet, der schäme sich nicht, sondern verherrliche Gott (4,15)

15 Dass doch niemand von euch leide als Mörder oder Dieb oder Übeltäter, oder als einer, der sich in fremde Sachen mischt;16 wenn aber als Christ, so schäme er sich nicht, sondern verherrliche Gott in diesem Namen.17 Denn die Zeit ist gekommen, dass das Gericht anfange bei dem Hause Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen!18 Und wenn der Gerechte mit Not errettet wird, wo will der Gottlose und Sünder erscheinen?19 Daher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden, einem treuen Schöpfer ihre Seelen befehlen im Gutestun.

Kapitel 5

b) Einander unterwürfig in der Hoffnung (5,1-14)

1 Die Ältesten, die unter euch sind, ermahne ich, der Mitälteste und Zeuge der Leiden des Christus und auch Teilhaber der Herrlichkeit, die geoffenbart werden soll:2 Hütet die Herde Gottes, die bei euch ist, indem ihr die Aufsicht nicht aus Zwang führet, sondern freiwillig, auch nicht um schändlichen Gewinn, sondern bereitwillig,3 nicht als die da herrschen über ihre Besitztümer, sondern indem ihr Vorbilder der Herde seid.
4 Und wenn der Erzhirte {Erzhirte. Das heisst Oberhirte.} offenbar geworden ist, so werdet ihr die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen.

* Seid gegeneinander demütig (5,5)

5 Gleicherweise ihr jüngeren, seid den älteren unterwürfig.
Alle aber seid gegeneinander mit Demut fest umhüllt; denn 6 So demütiget euch nun unter der mächtige Hand Gottes {unter *der* mächtigen Hand Gottes. Nicht 'unter *die* Hand Gottes' (Dativ), 'unter die Hand gehen', sondern Akkusativ 'der', das meint 'bereits unter der Hand sein'. Der Grund liegt aber nicht im Grammatischen, sondern im Zusammenhang. Wir sind schon unter der Hand Gottes.}, auf dass er euch erhöhe zur rechten Zeit,7 indem ihr alle eure Sorge auf ihn werfet; denn er ist besorgt für euch.

* Seid nüchtern, wachet (5,8)

8 Seid nüchtern, wachet; euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.

* Widersteht dem Teufel (5,9)

9 Dem widerstehet standhaft im Glauben, da ihr wisset, dass dieselben Leiden sich vollziehen an eurer Brüderschaft, die in der Welt ist.
10 Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, nachdem ihr eine kleine Zeit gelitten habt, er selbst wird euch vollkommen machen, befestigen, kräftigen, gründen.
11 Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit {von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das heisst: immer. Hebräischer Superlativ.}! Amen.

# Briefschluss (5,12-14)

12 Durch Silvanus, den treuen Bruder, wie ich dafür halte, habe ich euch mit wenigem geschrieben, euch ermahnend und bezeugend, dass dies die wahre Gnade Gottes ist, in welcher ihr stehet.
13 Es grüsst euch die Miterwählte in Babylon {in Babylon. a) Die Stadt Babylon im Zweistromland, die stand damals noch. b) Ein Deckname für Rom.} und Markus, mein Sohn.
14 Grüsset einander mit dem Kuss der Liebe. Friede euch allen, die ihr in Christus seid!